Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Familienunternehmer sieht Deutschland in "schlechtem Zustand"

    Familienunternehmer sieht Deutschland in "schlechtem Zustand" - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion04.02.20↻ 28.11.22
    Foto: Deutschlandfahne über dem Reichstagsgebäude, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Deutschlandfahne über dem Reichstagsgebäude, über dts Nachrichtenagentur

    Der Familienunternehmer Jürgen Heraeus sieht Deutschland "in einem schlechten Zustand". Es herrsche "eine große Apathie.

    Hanau (dts Nachrichtenagentur) - Nichts geht voran – außer der Bürokratie", sagte der Aufsichtsratschef des gleichnamigen Hanauer Milliarden-Konzerns dem "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe). Er sehe das Land "verkommen zu einer Republik von Planfeststellungsverfahren, in dem jede abwegige Meinung und jedes Partikularinteresse berücksichtigt werden muss", so der Familienunternehmer weiter. Sein scharfes Urteil trifft auch die Spitzen der Bundespolitik samt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU): "Frau Merkel bewegt nichts mehr in Deutschland", sagte Heraeus.

    Wirtschaft: Niedergang auf breiter Front

    Der hiesigen Wirtschaft attestierte er einen Niedergang auf breiter Front – von den Energiekonzernen bis zum einst bedeutenden Finanzplatz Deutschland: "Wir hatten ja mal große und international bedeutende Geldinstitute. Und natürlich gilt das vor allem für die hiesige Autoindustrie, deren drohender Niedergang wirklich das verheerendste Zeichen von allen ist", so der Aufsichtsratschef. Ihn störe zudem "die Halbherzigkeit in der Politik". Die CO2-Emmissionen müssten "schrittweise so teuer werden, dass sie uns zu Innovationen geradezu zwingen", so der Familienunternehmer weiter. Er zeigte sich generell enttäuscht: "Tempo und Ehrgeiz, die aus Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg ein ökonomisches Wunder machten, sind jetzt eher in China zu finden", sagte Heraeus dem "Handelsblatt".

    Anzeige

    Es sei aber "völlig idiotisch, die Volksrepublik zum Feind zu deklarieren. Sie ist nun mal keine Demokratie. Und auch wenn sie viele Dinge machen, die ich nicht gut finde, können wir die Chinesen doch nicht an unseren Wertmaßstäben oder gar kulturellen oder humanistischen Idealen messen", so der Familienunternehmer weiter. Zudem attackierte er auch die EU-Spitze: "Eigentlich müsste spätestens jetzt mal eine Debatte darüber geführt werden, wohin dieses Europa will. Schon um einen zweiten oder dritten Austritt zu vermeiden", so der Aufsichtsratschef.

    Stattdessen schnüre EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) "ziemlich großspurig Finanzpakete, die sie gar nicht hat – rund um eine Öko-Strategie, die längst nicht alle Mitgliedsländer mittragen." Wenn es Europa nicht in den nächsten 20 Jahren gelinge, "sich gemeinsam als starke Kraft zu positionieren, werden wir zwischen so mächtigen Blöcken wie den USA und China keine Rolle mehr spielen – außer vielleicht als Urlaubs-Destination. Wir müssen Einheit wagen, statt uns in Debatten über Plastik-Strohhalme zu verzetteln", sagte Heraeus dem "Handelsblatt".

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelFreie-Wähler-Chef kündigt Einzug in Bundestag an
    Nächster Artikel Viele Chinesen werden Existenz verlieren
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Wüst will "so lange, wie es geht" Ministerpräsident bleiben
    2 min
    Peters tritt nach Wahl-Debakel als CDU-Chef in MV zurück
    1 min
    Warner-Kauf: Paramount erzielt Einigung mit klagenden Bundesstaaten
    1 min
    Alstom-Chef sieht "goldenes Zeitalter" für Zugverkehr
    2 min
    Bericht: Institute verdoppeln Wachstumsprognose
    1 min
    Dax legt deutlich zu - rückläufiger Ölpreis sorgt für Kauflaune
    2 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomat Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    SOFTCLICK LABS: naanoo ⨳ Medizin+ ⨳ Localpedia ⨳ Promis+ ⨳ Gameblog ⨳ AI News Pro ⨳ Quickpedia

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken