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    Home»Nachrichten»Fluggesellschaften verlangen zunehmend "No-Show-Gebühren"

    Fluggesellschaften verlangen zunehmend "No-Show-Gebühren" - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion09.09.16
    Rothaarige Frau in einem Flugzeug, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Rothaarige Frau in einem Flugzeug, über dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Immer mehr internationale Fluglinien gehen dazu über, sogenannte "No-Show-Gebühren" zu kassieren. Eine asiatische Airline verlangt vom 1. Oktober an rund 107 Euro, wenn ein Kunde seinen bezahlten Platz auf einem Langstreckenflug verfallen lässt und das Ticket nicht vorher storniert, berichtet der "Spiegel" in seiner am Samstag erscheinenden Ausgabe. Auf kürzeren Strecken werden rund 63 Euro zusätzliche Umbuchungs- beziehungsweise Verwaltungsgebühren fällig.

    Für nicht genutzte Prämientickets zieht die Fluglinie bis zu 12.000 Meilen ein. Die "No-Show-Gebühr", heißt es bei bei der Airline, solle helfen, "nicht genutzte Kapazitäten anderen Reisenden zur Verfügung (zu) stellen", deren Flug ausgebucht sei. Einige Konkurrenten verlangen schon seit einiger Zeit derartige Strafzahlungen. Eine Airline gibt sich beispielsweise mit maximal knapp 270 Euro zufrieden. Bei einer anderen Airline fallen in der Spitze bis zu 1.440 Euro an, wenn das Ticket komplett neu ausgestellt wird. Bei der Lufthansa sieht man die verkappten Konventionalstrafen kritisch. "Wir erheben solche Gebühren nicht", versichert ein Sprecher gegenüber dem Nachrichtenmagazin, "und planen auch nicht, sie einzuführen."

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