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    Home»Nachrichten»Grüne halten Bas` Rentenvorschläge für nicht ausreichend

    Grüne halten Bas` Rentenvorschläge für nicht ausreichend - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion12.05.25
    Bärbel Bas (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
    Foto: Bärbel Bas (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Den Grünen gehen die Vorschläge von Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) zur Stabilisierung des Rentensystems nicht weit genug.

    "Wir sollten die gesetzliche Rente schrittweise zu einer Bürgerversicherung weiterentwickeln, in die auch Abgeordnete einzahlen", sagte Andreas Audretsch, stellvertretender Vorsitzender der Bundestagsfraktion, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben), nachdem Bas die Eingliederung von Beamten, Selbstständigen und Abgeordneten in die gesetzliche Rente gefordert hatte. "Niemand sollte aber den Eindruck erwecken, damit allein ließe sich die Finanzierung einer guten Rente sichern, da muss mehr kommen von Bundesministerin Bas und der Koalition."

    Konkret fordert Audretsch, die Einnahmeseite im Rentensystem zu verbessern durch bessere Löhne, mehr Arbeitsbeteiligung von Frauen und mehr Zuwanderung. "Um Menschen längeres Arbeiten zu ermöglichen, müssen Rehabilitation und Erwerbsminderungsrente neu zusammen gedacht werden", führte er aus. "Um Menschen mit kleinen Einkommen ein gutes Auskommen im Alter zu garantieren, müssen wir das Rentenniveau bei 48 Prozent stabil halten und brauchen eine Garantierente, gerade Frauen schützen wir so vor Altersarmut."

    Die Grünen plädieren zudem für einen öffentlich verwalteten "Bürgerfonds", in den staatliche Einlagen fließen und der zugleich eine verlässliche Anlagemöglichkeit für private und betriebliche Vorsorge sein soll. "So können wir zu sehr geringen Kosten die Vorteile des Kapitalmarktes erschließen", sagte Audretsch den Funke-Zeitungen.

    Die Koalition solle "mit der Rechthaberei aufhören" und zügig Vorschläge machen, wie man die Kosten des demografischen Wandels fair verteilen und allen im Alter ein Leben in Würde garantieren könne. Der CDU, die Bas` Vorschläge für eine breitere Basis der Einzahlenden abgelehnt hatte, warf Audretsch vor, "Sonderprivilegien" für Abgeordnete zu verteidigen.

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