Kleine Männer sind ehrgeizig und verbissen, sagt man. Dass das - zumindest in Punkto Liebe - vielleicht nicht ganz so weit hergeholt ist, legt eine Studie eines niederländisch-spanischen Forscherteams nahe. Das will nämlich herausgefunden haben, dass kleine Männer deutlich häufiger zu Eifersucht neigen, als ihre hochgewachsenen Geschlechtsgenossen.
Der "Zwergenaufstand" ist offenbar auch nicht so ganz unberechtigt. Im Beruf jedenfalls stehen die "Grossen" deutlich besser da.
Die Körpergröße spielt eine tragende Rolle in der Entwicklung von Kindern und wirkt im Erwachsenenalter fort. So fand ein niederländisch-spanisches Forscherteam heraus, das kleine Männer viel eher eifersüchtig reagieren als ihre größeren Geschlechtsgenossen. Frauen bevorzugen nämlich eher große Partner. Auch in puncto Karriere liegen die Großen vorn, berichtet das Apothekenmagazin BABY und Familie: Pro zusätzlichem Zentimeter verdienen Erwachsene rund 200 Euro mehr im Jahr, so Professor John Komlos, Wirtschaftshistoriker an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Kleiner Trost für Winzlinge: Hünen neigen dafür öfter zu Herz-Kreislauf-Problemen und Osteoporose. Und: In den Führungsetagen finden sich eher kleine als große Menschen. Manche Kleine lernen vermutlich schon relativ früh, ihre Körpergröße zu kompensieren. Sie punkten dann mit besserer Schulleistung, größerer Klappe und manchmal auch mit Humor. Unter den Klassenclowns finden sich meist eher die Kleinen.

Irgendwo auf der Welt sitzt ein sozial verelendeter, unentjungferter 1,80 m- Waschlappen mit dem Ego eines geprügelten Hundes und setzt so nen Riesenschwachsinn in die Welt, um sich besser zu fühlen. Und international hochrangige Blätter wie „Baby und Familie“ neben sowas natürlich gerne auf, da müssen sie sich wenigstens nix aus den Fingern saugen, um ne halbe Seite zu füllen.