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    Home»Nachrichten»Mittelstandsverbund befürchtet Massensterben von Mitgliedsunternehmen

    Mittelstandsverbund befürchtet Massensterben von Mitgliedsunternehmen - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion26.03.20↻ 16.11.21

    Modeartikel-Geschäft, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Modeartikel-Geschäft, über dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Mittelstandsverbund, ein Verband von 230.000 mittelständischen Unternehmen aus Handel und kooperierenden Branchen, warnt vor einem Massensterben seiner Mitgliedsunternehmen in Folge der Corona-Krise. "Die Lage ist dramatisch: Möbelhändler, Textil- und Modeverkäufer, Schuhgeschäfte, Bau- und Gartenmärkte sowie viele andere fürchten um ihre Existenz", sagte der Präsident des Mittelstandsverbunds, Eckhard Schwarzer, den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" (Donnerstagsausgaben). All diese Mittelständler nähmen "von heute auf morgen keine einzigen Euro mehr ein. So etwas gab es noch nie", so der Mittelstandsverbundspräsident weiter.

    Die Hilfspakete der Bundesregierung kämen für viele Firmen möglicherweise nicht mehr rechtzeitig. "Viele Mittelständler sind jetzt schon in akuter Finanznot. Die halten nicht mehr lange durch, und wir reden da über Tage, nicht über Wochen. Bis die Hilfe der Regierung angelaufen und vor allem ausgezahlt ist, kann es für viele Unternehmen schon zu spät sein", warnte Schwarzer, der auch stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Software-Dienstleisters DATEV ist. Dem Handel sei schon jetzt massiver Schaden entstanden, vor allem jenen Händlern, deren Geschäft saisonabhängig ist. Gartenmärkte etwa hätten bereits jetzt ihre Ware für den Frühling bekommen und größtenteils auch schon bezahlt. Modegeschäfte würden gerade mit der Sommer-Kollektion beliefert. "Wenn das Geschäft im Sommer wieder losgeht, können die Händler keine Frühlingsblumen mehr verkaufen. Und auch das Geschäft mit der Bademode ist dann eigentlich vorbei. Diese Waren sind schon jetzt praktisch wertlos", sagte Schwarzer den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland". Durch den Shutdown sei ein "massiver Schaden entstanden, der auch nicht mehr aufzuholen ist".

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