Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Scholz hält spätere Ausweitung der Börsensteuer für sinnvoll

    Scholz hält spätere Ausweitung der Börsensteuer für sinnvoll - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion21.12.19↻ 23.07.22

    Euro- und Dollarscheine, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Euro- und Dollarscheine, über dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Bundesfinanzminister Olaf Scholz hält eine spätere Ausweitung der für 2021 geplanten Börsensteuer auf hoch spekulative Finanzgeschäfte mit Derivaten für vernünftig. "Das macht auf Dauer Sinn. Aber dazu brauchen wir einen weiteren Konsens in Europa. Wenn die Erfahrungen mit der Einführung gut sind, wird es einfacher werden, einen solchen Konsens zu erzielen", sagte Scholz den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagsausgaben).

    Scholz hatte kürzlich seine Pläne für eine Einführung der seit Jahren angekündigten Finanztransaktionssteuer konkretisiert. Bei den zehn Ländern, die sich auf die Steuer einigen sollen, handelt es sich um Deutschland, Österreich, Belgien, Frankreich, Griechenland, Italien, Portugal, Slowakei, Slowenien und Spanien. In diesen soll für jeden Aktienkauf eine Steuer in Höhe von 0,2 Prozent anfallen, und zwar ausschließlich, wenn es sich um Aktien von Unternehmen mit Sitz in dem jeweiligen Inland handelt. Zudem müssen die Unternehmen über einen Marktwert von mehr als einer Milliarde Euro verfügen, was in Deutschland laut Ministerium auf 145 Firmen und in allen betroffenen Ländern zusammen auf etwa 500 Unternehmen zutrifft.

    Mit den jährlich erwarteten Einnahmen von etwa 1,5 Milliarden Euro will Scholz zum Teil die Grundrente der Großen Koalition gegenfinanzieren. Die heftige Kritik von Anlegerverbänden und Verbraucherschützern, dass Kleinanleger zur Kasse gebeten, hochspekulative Devisengeschäfte aber außen vor bleiben sollen, wies Scholz zurück. "Das ist ein beliebter Trick. Eine Wirtschaftslobby, die eine solche Steuer seit Jahrzehnten erfolgreich bekämpft, zaubert nun Argumente aus dem Hut, die sich schick und manchmal fortschrittlich anhören, aber durchschaubar sind." In Deutschland kaufen Privatanleger deutlich weniger Aktien, etwa für die Altersvorsorge, als in anderen Ländern. Dass die neue Börsensteuer noch mehr Kleinanleger abschreckt, glaubt Scholz nicht.

    "Die Steuer beträgt einmalig 0,2 Prozent - die Gebühren, die sie beim Aktienkauf an ihre Bank entrichten, sind viel höher. Ich bin sicher, dass die Steuer keinen negativen Einfluss auf die Aktienkultur in Deutschland haben wird." Die Steuer existiere bereits an den großen Börsenplätzen Europas. "Das Ungewöhnliche ist eigentlich, dass wir zwar den Kauf einer Currywurst oder eines Brötchens besteuern, aber den Kauf einer Aktie nicht", so der Bundesfinanzminister. Wirklich ins Gewicht fallen werde die neue Steuer vor allem für sehr Reiche, die sehr viel Geld in Aktien investierten: "Und die können sich das leisten."

    Anzeige

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelFDP kritisiert Pläne zur Passwort-Herausgabe
    Nächster Artikel Kofler: Urlauber sollen Kenntnis von Menschenrechtslage im Gastland haben
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Metall-Arbeitgeber: Längere Arbeitszeit darf "kein Tabu" sein
    2 min
    Wiese: Merz-Statement war "mehr Nagelsmann als Klopp"
    1 min
    Dax startet im Plus - Ölpreis sinkt wieder etwas
    2 min
    CSU warnt SPD und Grüne vor Wahl von Elif Eralp
    1 min
    Merz nach historischer Wahlschlappe unter Druck
    1 min
    ÖPNV legt im ersten Halbjahr zu
    2 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomat Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    SOFTCLICK LABS: naanoo ⨳ Medizin+ ⨳ Localpedia ⨳ Promis+ ⨳ Gameblog ⨳ AI News Pro ⨳ Quickpedia

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken