Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Scholz stellt Drei-Säulen-Strategie für EU-Finanz-Stabilisierung vor

    Scholz stellt Drei-Säulen-Strategie für EU-Finanz-Stabilisierung vor - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion03.04.20↻ 23.07.22

    Europaflagge, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Europaflagge, über dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Bundesfinanzminister und Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) hat eine Strategie zur Stabilisierung der europäischen Staatsfinanzen in der Coronakrise vorgestellt. "Mein Vorschlag ist, jetzt die vorhandenen Instrumente schnell und effektiv zu nutzen und eine gemeinsame europäische Antwort zu geben", sagte Scholz den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagsausgaben) vor dem Treffen der EU-Finanzminister. Dabei denke er an drei konkrete Instrumente.

    So sollten Mitgliedstaaten die Möglichkeit erhalten, sich aus dem Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) "eine Summe zu leihen, die zwei Prozent ihrer Wirtschaftsleistung entspricht". Damit könnten sie ihre Staatsfinanzen stabilisieren, ohne hohe Aufschläge zahlen zu müssen. "Für Italien wären das etwa 39 Milliarden Euro", so der SPD-Politiker weiter. Außerdem solle die Europäische Investitionsbank in die Lage versetzt werden, nach dem Vorbild der deutschen Kreditanstalt für Wiederaufbau "50 Milliarden Euro an Unternehmen zu verleihen, die das dringend benötigen", forderte der Vizekanzler. Darüber hinaus müssten die EU-Mitglieder dabei unterstützt werden, mit plötzlich wachsenden Arbeitslosenzahlen umzugehen. "Die EU-Kommission hat dazu gerade Vorschläge vorgelegt, die an meine Idee einer Arbeitslosen-Rückversicherung erinnern", so der Finanzminister. Auch das helfe den Staaten, die Krise zu meistern. "Wenn wir diese drei Instrumente einsetzen, wäre das ein ganz starkes Signal der Solidarität in Europa im Kampf gegen das Coronavirus", sagte Scholz.

    Die Forderung Italiens und anderer EU-Staaten nach einer gemeinsamen Schuldenaufnahme - sogenannten Corona-Bonds - wies er zurück. "Italien wünscht sich eine starke europäische Antwort auf die Pandemie - zu Recht. Und die soll es auch geben", so der SPD-Politiker weiter. Deswegen solle es keine "unsinnigen Auflagen" geben, wie das manchmal in der Vergangenheit der Fall gewesen sei. "Es wird keine Troika ins Land kommen, die einer Regierung erklärt, wie sie Politik machen soll. Es geht um Unterstützung in der Krise", so der Vizekanzler. Die Frage, ob der Euro die Coronakrise überstehe, beantwortete der Finanzminister mit einem klaren "Ja". Er bejahte auch die Nachfrage, ob alle Euro-Staaten die gemeinsame Währung behielten. "Aus der Finanzkrise und der Staatsschuldenkrise haben wir gelernt und die nötigen Entscheidungen getroffen, um den Euro stärker zu machen", sagte Scholz den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

    Anzeige

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelZweite Corona-Ansprache der Bundeskanzlerin im Wortlaut
    Nächster Artikel Kretschmann fürchtet Zerfall Europas
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    AfD und BSW einigen sich auf Landtagspräsidium in Sachsen-Anhalt
    2 min
    Merz weist Alleinverantwortung für Wahldebakel zurück
    2 min
    Krach kritisiert Linken-Wahlparty in Neukölln als "unerträglich"
    1 min
    Berliner Linke will keine roten Linien bei Sondierungen
    2 min
    Hamburgs CDU-Chef: Merz soll sich mit Vertrauensfrage durchsetzen
    1 min
    Union stellt Geheimdienst-Kooperation mit Berlin infrage
    1 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomat Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    SOFTCLICK LABS: naanoo ⨳ Medizin+ ⨳ Localpedia ⨳ Promis+ ⨳ Gameblog ⨳ AI News Pro ⨳ Quickpedia

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken