Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Sportökonom bemängelt Olympia-Kostenschätzung des Berliner Senats

    Sportökonom bemängelt Olympia-Kostenschätzung des Berliner Senats » Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion06.05.26
    Olympiastadion (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
    Foto: Olympiastadion (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Sportökonom Norbert Schütte hat die Kostenschätzung des Berliner Senats für eine mögliche Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele kritisiert. Es werde zwar behauptet, dass es sich für Berlin lohne beziehungsweise dass Berlin es stemmen könne, aber es werde nicht mit Zahlen belegt, sagte Schütte dem "Tagesspiegel" (Donnerstagausgabe).

    Der Berliner Senat hatte am Dienstag sein Bewerbungskonzept für die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele im Jahr 2036, 2040 oder 2044 vorgestellt und dabei auch ein Finanzierungskonzept präsentiert. In diesem wird zwischen Durchführungskosten, Investitionskosten und öffentlichen Dienstleistungen unterschieden.

    Insbesondere den zweiten Punkt kritisiert Schütte, der am Institut für Sportwissenschaft der Universität Mainz lehrt. Insgesamt scheine ihm die Investition in Sportstätten und Infrastruktur recht klein zu sein, sagte Schütte. Er fürchte auch, dass bei der aktuellen politischen Lage von größeren inflationären Schüben auszugehen sei.

    Für Investitionen in die Infrastruktur sieht das Konzept des Senats 1,59 Milliarden Euro vor. Rund eine halbe Milliarde soll in die Verkehrsinfrastruktur fließen, 227 Millionen Euro in den Ausbau und die Modernisierung der Wettkampfstätten. Darunter fällt unter anderem der Umbau des Sommerbads im Olympiapark, dessen Becken erweitert werden müsste und das ein Dach bekommen soll.

    Die reinen Durchführungskosten der Olympischen Spiele sollen laut Senat bei 4,82 Milliarden Euro liegen. Sie sollen komplett über Ticketverkäufe, Sponsoring und Vermarktung finanziert werden. Das deckt sich mit Erfahrungen von den Spielen in Paris 2024, bei denen laut Veranstaltungskomitee ein Plus von 76 Millionen Euro erwirtschaftet wurde.

    Zum dritten Kostenblock, den öffentlichen Dienstleistungen wie Sicherheit oder Verwaltungsaufwendungen, finden sich im Konzept des Senats keine Angaben. Die Kosten hingen "in erheblichem Maße von der konkreten Ausgestaltung der Spiele sowie von einer Reihe operativer Rahmenbedingungen ab, die erst im weiteren Planungsprozess festgelegt werden können", hieß es. Bei den Spielen in Paris lagen allein die Kosten für Sicherheitsmaßnahmen laut des französischen Rechnungshofs bei 1,4 Milliarden Euro.

    Bewerber wollten die Spiele der Bevölkerung als finanzierbar verkaufen, sagte Schütte. Daher würden sie nicht vorsichtig kalkulieren, sondern am unteren Rand des scheinbar Realistischen.

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelGrüne starten Petition gegen Kürzungen bei Frauen und Kindern
    Nächster Artikel Lottozahlen vom Mittwoch (06.05.2026)
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Umfrage: Jeder Zweite rechnet mit dauerhaft hohen Energiepreisen
    3 min
    ASB fordert Grundfinanzierung des Zivilschutzes aus Bundeshaushalt
    2 min
    Bund startet milliardenschweren Verkauf des Energieriesen Uniper
    3 min
    Lauterbach fordert mehr Impfstoffforschung gegen Ebola
    2 min
    Reul warnt vor AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt
    2 min
    Trump verschiebt geplanten Militärschlag gegen den Iran
    1 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomant Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    Netzwerk: naanoo | Medizin+ | Localpedia | Promis+ | Gameblog

    © 2026 Softclick GmbH & Co. KG • naanoo media

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken