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Finanztransaktionssteuer: Cameron nennt deutsch-französische Pläne „Wahnsinn“

David Cameron

David Cameron (Foto: palinchak | Bigstock)

In diesem Artikel: Der britische Premier David Cameron hat die Pläne, eine Finanztransaktionssteuer notfalls auch ohne Großbritannien in der Eurozone einzuführen, als „Wahnsinn“ bezeichnet. Er fürchtet einen Verlust von bis zu 200 Milliarden Euro Wirtschaftsleistung.

Lesezeit: 2 Minuten

Davos – Der britische Premierminister David Cameron hat die deutsch-französischen Pläne für eine Finanztransaktionssteuer scharf kritisiert. Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Lage sei das „einfach Wahnsinn“, sagte Cameron am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos.

Der Premierminister verwies dabei auf Schätzungen der EU-Kommission, wonach eine solche Abgabe Europa schlimmstenfalls 200 Milliarden Euro Wirtschaftsleistung kosten könnte.

Deutschland und Frankreich planen Finanztransaktionssteuer

Deutschland und Frankreich hatten sich im Vorfeld des am kommenden Montag stattfindenden EU-Gipfels erneut für eine Finanzsteuer ausgesprochen. Diese könne notfalls auch nur im Euro-Raum eingeführt werden. Cameron hatte sich auf dem EU-Gipfel im vergangenen Dezember beim Euro-Rettungsplan gegen die übrigen EU-Staaten gestellt und eine Sonderbehandlung bei der Finanzsteuer gefordert. [dts Nachrichtenagentur]

Das schreiben andere zur Finanztransaktionssteuer:

  • GLS-Bank: Die GLS-Bank ist eine Bank, die sich auf ökologisches, nachhaltiges und ethisches Banking spezialisiert hat. Im Blog der Bank wurde eine Petition für eine weltweite Finanztransaktionssteuer gestartet.
  • Campact: Der Artikel wirft der FDP vor, mit dem Vorschlag einer Finanzmarktsteuer nach Vorbild der britischen Börsenumsatzsteuer Zeit, schinden zu wollen.
  • RP Online: Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) macht sich für die Finanztransaktionssteuer stark und hält sie für überfällig.
Sebastian Fiebiger
Redaktion

Mir gefallen die deutsch-französischen Pläne. Dass Herr Cameron als Regierungschef eines Landes, das die Finanzindustrie seit Jahrzehnten hofiert, damit ein Problem hat, ist nachvollziehbar.

Für Europa ist das keine Option. Wir brauchen eine starke Kernwirtschaft, die echte Werte schafft. Mit der Besteuerung von Transaktionen bringt man mehr Nachhaltigkeit an die Börsen und damit auch in die Konzernstrategien.

Das hilft der Realwirtschaft und schadet der Finanzwirtschaft.

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