Irre Pläne
Auf dem Weg in eine Welt voller Atomreaktoren

Atomkraft: Die Welt steigt nicht aus, sondern ein

Atomkraft: Die Welt steigt nicht aus, sondern ein (Foto: Sergey Nivens | Shutterstock)

In Deutschland ist der Atomausstieg lange beschlossen. Gestritten wurde allenfalls noch über den Zeitpunkt der Abschaltung von Altkraftwerken.

Doch damit ist die Bundesrepublik ein kleines gallisches Dorf – umgeben von Nationen, die in die Atomkraft einsteigen oder ihr schon bestehendes Engagement ausbauen wollen. Weltweit sind 59 neue Reaktoren in Bau und weitere 170 in Planung. 17 Länder wollen gar neu in die nukleare Stromerzeugung einsteigen.

Nur die Schweizer sind jüngst dem deutschen Beispiel gefolgt und haben in einer Volksabstimmung für den Ausstieg votiert.

Die AKW-Weltkarte

Die AKW-Weltkarte (Abb: Statista

Kommentar:

Irre! Stromerzeugung mittels Atomkraft ist ein schlechtes Geschäft. Neben der Gefahr eines Super-GAUs mit der potentiellen Vernichtung ganzer Nationen gleicht der Betrieb eines Atomkraftwerks einem Wuchergeschäft.

Man kauft heute vergleichsweise „günstigen“ Strom ein, den man dann über die Folgekosten noch zehntausende Jahre teuer bezahlen muss. So lange strahlen nämlich die atomaren Abfälle. Es gibt keine teurere Stromerzeugung als die mittels Atomkraft.

Auch sicherheitstechnisch ist das Konzept eines AKW äußerst fragwürdig. Technische Systeme werden i.d.R. so konstruiert, dass sie bei Abschaltung (Not-Aus) in einen sicheren Zustand zurückfallen. Bei einem Atomkraftwerk ist das Gegenteil der Fall. Wird die externe Stromzufuhr unterbrochen läuft das System in den Katastrophenfall.

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Kommentieren? 08.09.2017
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