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    Putins Geheimdienst soll hinter Brandsätzen in Luftfracht stecken » News

    News RedaktionNews Redaktion23.04.25↻ 18.03.26
    DHL-Maschinen am Flughafen Leipzig/Halle, via dts Nachrichtenagentur
    Foto: DHL-Maschinen am Flughafen Leipzig/Halle, via dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Nach der Zündung von Brandsätzen in Luftfracht-Paketen in Europa gehen Ermittler offenbar davon aus, dass der russische Militärgeheimdienst GRU verantwortlich sein soll. Das berichten WDR, NDR und "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf westliche Nachrichtendienste.

    Den neuen Informationen zufolge werden offenbar mehrere ranghohe GRU-Angehörige in Verbindung mit den Sabotageplänen gebracht. Dazu soll unter anderem ein GRU-Oberst gehören, der seit Dezember 2024 von der Europäischen Union sanktioniert ist. In der veröffentlichten Sanktionsbegründung heißt es, der GRU-Oberst habe über soziale Medien "Agenten für Sabotageakte in der Union" rekrutiert.

    Im Juli des vergangenen Jahres waren an den Flughäfen Leipzig/Halle und Birmingham sowie in einem Warschauer Vorort Versandpakete in Flammen aufgegangen. Die Brandsätze sollen in Massagekissen versteckt gewesen sein, die sich zusammen mit Kosmetika und Sex-Spielzeug in den Paketen befanden. Sicherheitsbehörden zufolge sei es nur ein glücklicher Zufall gewesen, dass die Pakete nicht während des Fluges Feuer gefangen hätten. Als Teil der Operation sollen auch Flugrouten nach Nordamerika ausgekundschaftet worden sein.

    In Litauen, Polen, Bosnien-Herzegowina und Großbritannien haben die Ermittler bereits Verdächtige festgenommen. Es soll sich bei den mutmaßlichen Tätern vor allem um sogenannte Wegwerf-Agenten handeln, in Sicherheitskreisen "Low-Level-Agenten" genannt. Damit sind keine offiziellen Mitarbeiter von Nachrichtendiensten gemeint, sondern Personen, die etwa über Messengerdienste wie Telegram angeworben werden, um bestimmte Aufgaben zu übernehmen, ohne die genauen Hintergründe der gesamten Operation zu kennen.

    Den Recherchen der drei Medien zufolge gehen europäische Sicherheitsbehörden davon aus, dass in die Aktion ein Netzwerk von rund zehn Personen involviert gewesen sein soll. Eine Spur führte die Ermittler den Recherchen zufolge auch in eine ostdeutsche Großstadt. Dort wurde im Februar die Wohnung eines Ukrainers durchsucht. Er soll mit einem weiteren Mann Kontakt gehabt haben, der die Pakete mit den Brandsätzen aufgegeben haben soll. Der Ukrainer in Ostdeutschland gilt nicht als Beschuldigter.

    Mehrere Behördenvertreter warnen vor der Gefahr durch russische Sabotageversuche: "Leben von Menschen interessieren sie nicht", sagte Darius Jauniskis, langjähriger Chef des litauischen Geheimdienstes VSD. "Ein Flugzeug runterzuholen ist akzeptabel für sie." Bruno Kahl, Präsident des Bundesnachrichtendienstes, beklagte im Zusammenhang mit den Sabotageaktionen, dass ganz konkret inzwischen auch die Scheu nicht mehr gemacht wird, Menschenleben zu gefährden oder ganz gezielt auch aufs Spiel zu setzen.

    James Appathurai, der bei der Nato unter anderem für Strategien zur Abwehr hybrider Angriffe zuständig ist, sagte weiter: "Ein Flugzeug kann Feuer fangen und alle an Bord töten. Es kann auf einen Wohnort fallen und die Menschen, die dort leben, töten. Und genau aus diesen Gründen halten wir das für eine Eskalation." Die russische Botschaft in Berlin bestritt auf Anfrage, dass Moskau hinter den Vorfällen stecke und sprach von "Paranoia" und "Verschwörungstheorien".

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