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Finanzen

Gewinnmitnahme an der Börse (Wiki)

Das Ziel jedes Anlegers ist die Gewinnmitnahme. Sprich: Das Erwirtschaften von Profit oder Rendite durch die Geldanlage in Wertpapiere.

Wertpapiere sind zum Beispiel: Aktien, Rentenpapiere, Zertifikate, Optionen und andere Derivate.
Um mit Wertpapieren rentabel zu wirtschaften muss man diese für mehr Geld verkaufen, als man sie eingekauft hat. Kauft man beispielsweise eine Aktie für 5 € und verkauft diese 3 Jahre später für 60 € so hat man – abzüglich Steuern und Gebühren – einen Gewinn von 55 € erwirtschaftet.

Entscheidet man sich also zum Verkauf eines Wertpapiers, so spricht man von der Gewinnmitnahme – denn die theoretisch vorhandenen Gewinne werden nun realisiert, also „mitgenommen“.

Gewinnmitnahme mit Limit Order

Eine automatisierte Variante der Gewinnmitnahme ist eine sog. „Limit-Order“. Der Besitzer von Wertpapieren kann bei der Bank die sein Depot führt einen Kurs angeben, bei dessen Erreichen die Wertpapiere automatisch verkauft werden. Eine solche Limit-Order bringt einen enormen Vorteil mit sich:

Man kann auf diese Weise einen gewissen „Mindesterlös“ aus einer Aktieninvestition sicherstellen. Besitzt man beispielsweise ein Aktienpaket von 1000 Aktien und setzt die Limit-Order auf einen Kurs von 40 € so wird bei Erreichen der Marke ein Erlös von 40.000 € realisiert.

Eine Frage die sich bei der Besprechung der Gewinnmitnahme auftut ist der Grund, warum der Kurs von Wertpapieren steigt. Hier gilt das Prinzip von Angebot und Nachfrage. Um dies zu verstehen, kann man die Börse auch mit einem Gemüsemarkt vergleichen: Bieten die Händler viel Gemüse an, es besteht also viel Angebot, so sinkt der Preis. Ist das Gemüse hingegen rar, so steigt der Preis, denn es besteht viel Nachfrage. Nicht anders verläuft dies an der Börse, wobei hier nicht Gemüse, sondern Wertpapiere gehandelt werden. Der Kurs eines Wertpapiers steigt also, wenn dieses gefragt ist.

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