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    Home»Finanzen»Mobbing am Arbeitsplatz – Was tun?
    Finanzen

    Mobbing am Arbeitsplatz – Was tun?

    Sebastian Fiebiger Sebastian Fiebiger09.06.21↻ 21.05.231
    Mobbing am Arbeitsplatz
    Mobbing am Arbeitsplatz – leider keine Seltenheit Foto: Africa Studio | Shutterstock

    Mobbing im Beruf

    Mobbing – in der heutigen Arbeitswelt ist dieses Wort für viele leider ein allzu bekannter Begriff. Wir sprechen über dieses Thema und doch herrscht meist wenig Klarheit darüber, was es wirklich bedeutet. So läuft dieser Begriff Gefahr, zu einem Modewort für jeden Streit oder Konflikt am Arbeitsplatz zu werden. Was versteht man eigentlich wirklich unter Mobbing und wie können sich betroffene Personen schützen?

    Was ist Mobbing?

    Mobbing leitet sich aus dem Englischen “to mob” ab und bedeutet soviel wie bedrängen, anpöbeln, attackieren oder angreifen. Konflikte und Streitereien am Arbeitsplatz sind leider oft unvermeidbar, Mobbing unterscheidet sich von “normalen” Streitsituationen aber darin, dass es sich gezielt, systematisch und über längeren Zeitraum gegen eine Person richtet – mit dem Ziel, diese einzelne Person auszugrenzen bzw. vom Arbeitsplatz zu vertreiben.

    Mobbing sind Konflikte besonderer Art, wobei “Täter” und “Opfer” denselben Arbeitgeber haben und in einer Arbeitsbeziehung zueinander stehen. Die betroffene Person ist in einem Mobbingkonflikt auf Dauer deutlich unterlegen, physisch und/oder psychische Probleme treten auf und das Selbstwertgefühl wird zerstört.

    Welche Folgen hat Mobbing?

    Je nach Form der Attacken gibt es verschiedene Begriffe. Mobbing von oben nach unten wird als “Bossing” bezeichnet. Dies geschieht, wenn ein Vorgesetzter gegenüber einem oder mehreren Mitarbeitern Mobbinghandlungen vornimmt. “Staffing” bedeutet Mobbing von unten nach oben, wenn z.B. Mitarbeiter den Vorgesetzten mobben. Beim so genannten “Mobbing” bekriegen sich Kolleginnen und Kollegen auf gleicher Ebene und “Bullying” bedeutet Mobbing unter Schülern.

    Welche psychischen und physischen Probleme können auftreten?

    Mobbing ist kein einmaliger Akt, da sich gleiche oder auch unterschiedliche Handlungen über einen längeren Zeitraum wiederholen. Vielmehr handelt es sich um einen bedeutenden Belastungsfaktor, welcher zusätzlich neben den alltäglichen Belastungen das “Fass zum Überlaufen” bringt. Hier ist fachliche Hilfe unbedingt vonnöten. Der Zusammenhang zwischen Schikanen am Arbeitsplatz und möglichen gesundheitlichen Beschwerden sollte möglichst früh erkannt werden. Ansonsten kann es passieren, dass die Symptome zwar behandelt werden, die eigentlichen Ursachen aber im Verborgenen bleiben und weiterhin ihre schädliche Wirkung ausüben.

    Schlafstörungen, Migräne und Spannungskopfschmerzen, Verspannungen, Herzbeschwerden, Kreislaufprobleme und Erschöpfungszustände treten bei vielen bereits in der Frühphase von Mobbing auf und gehören unbedingt behandelt. Neben den körperlichen bzw. psychosomatischen Beschwerden kann es auch zu psychischen Beeinträchtigungen kommen. Konzentrationsprobleme, Selbstzweifel, Selbstunsicherheit, Antriebslosigkeit, Weinkrämpfe, Albträume, gereizte und aggressive Stimmungen und Depressionen zählen zu den häufigsten psychischen Beschwerden von Gemobbten.

    Was kann man gegen Mobbing tun?

    Betroffene stehen den Mobbing-Attacken meist hilflos gegenüber, sie fühlen sich alleingelassen, unverstanden und machtlos. Die Hoffnung, dass sich das Problem von alleine löst und die Attacken wieder aufhören, ist meist falsch. Deshalb ist sofortiges Handeln angesagt.

    Was können Sie tun? Führen Sie ein “Mobbing-Tagebuch”, in dem Sie alle Vorfälle so genau als möglich dokumentieren. Wann traten die ersten Handlungen auf? Was könnten die Ursachen dafür sein? Wo ereigneten sich die Vorfälle? Wer ist am Mobbinggeschehen beteiligt? Wie wird mit den Betroffenen umgegangen? Das Führen eines “Mobbing-Tagebuchs” ist langfristig besonders wichtig, da dies oft die einzige Beweissicherung für die Vorfälle ist.

    Mobbing: Nicht totschweigen

    Schweigen Sie das Thema nicht tot, sondern sprechen Sie mit Familie, Freunden bzw. Arbeitskollegen über die Vorfälle. Suchen und fordern Sie Unterstützung vom Betriebsrat oder der Personalvertretung. Kontaktieren Sie Mobbing-Beratungsstellen und besuchen Sie Seminare, die Ihr Selbstbewusstsein stärken. Trauen Sie sich, professionelle Hilfe anzunehmen, denn dies ist keine Schande, sondern in Fällen von Mobbing oft die einzig sinnvolle Lösung. Haben Sie Mut und vertrauen Sie auf sich selbst!

    Hast Du schon mal Mobbing erlebt? Als Betroffene(r) oder als Außenstehende(r)? Schreibt uns Deine Erfahrungen! Wir freuen uns auf Deinen Kommentar. Direkt unter diesem Artikel. Das funktioniert auch ganz ohne lästige Anmeldung.

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    Sebastian Fiebiger
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    Sebastian ist Dipl. Wirtschaftsinformatiker und arbeitet seit 1998 für verschiedene Onlinemedien. Er engagiert sich ehrenamtlich in Projekten zur Krebsforschung, ist verheiratet, hat ein Kind und lebt in Berlin. Seit 2004 leitet er die Redaktion. - Profil

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    Ein Kommentar
    1. Martha on 08.05.15 13:23

      Schöner Artikel! – Der wichtigste Satz für mich ist „Mobbing: Nicht totschweigen“
      Mobbing wird viel zu oft einfach unter den Tisch gekehrt oder als Nichtigkeit abgetan, was meist der falsche Weg ist! Wir haben in unserem Betrieb extra Betriebsvereinbarungen angefertigt nach diesen Beispielen https://www.ifb.de/mobbing-konflikt-betriebsrat/betriebsvereinbarungen.html außerdem bekommen unsere Betriebsräte Seminare bezahlt zu dem Thema, es gibt Teamevents und auch eine Art Vetrauensmitarbeiter.
      Prävention ist oft besser und einfacher als im Nachhinein Versäumtes wieder zu „reparieren“….

      STOPPT MOBBING!

    Kommentar

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