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Finanzen

Hedging – Absicherung einer Transaktion (Hedgegeschäft)

Hedging oder ein Hedgegeschäft ist ein Geschäft, dass zur Absicherung einer Transaktion gemacht wird.

Vom Grundsatz her bedeutet Hedging also Kurssicherung. Diese Kurssicherung kann man mittels verschiedener Derivate erreichen. Dazu zählen zum Beispiel Optionen, Futures und Swaps, je nach Art der gewünschten Absicherung.

Hat der Anleger also ein Geschäft getätigt, führt er durch das Hedging ein weiteres Geschäft durch, um die vorherige Transaktion abzusichern.

Durch einen perfekten Hedge kann man jegliches Risiko ausschalten, was aber in der Praxis kaum möglich ist.

Abgesichert werden durch das Hedging die Risiken von Wechselkursschwankungen, Kursverluste oder auch Änderungen in den Rohstoffpreisen. Grundsätzlich soll durch das Hedging also z.B. der aktuelle als gut empfundene Kurs des Basisgeschäftes auch für die Zukunft gegenüber eventuellen Kursverlusten abgesichert werden.

Das Hedge-Geschäft ist also vom Grundsatz her immer entgegen der erwarteten Entwicklung des eigentlichen Investments gerichtet.

Hedging in der Praxis

Anhand folgendem Beispiel kann man die Funktionsweise vom Hedging sehr gut verdeutlichen. Ein Anleger erwirbt eine ausländische Aktie, deren Kurs in US-Dollar notiert wird. Er geht dabei von zukünftig steigenden Kursen aus. Bei diesem Geschäft bestehen für den Anleger zwei Risiken.

Zum Einen könnte der Kurs der Aktie fallen, zum Anderen könnte auch der Wechselkurs des US-Dollars gegenüber dem Euro fallen. In beiden Fällen würde der Anleger aufgrund des getätigten Geschäftes Verlust erzielen, falls er die Aktie verkauft.

Um sich gegen diese Risiken abzusichern, kann er zwei Hedging-Geschäfte durchführen. Der Anleger kann sich zum Einen einen Put-Optionsschein mit dem erworbenen Wertpapier als Basisinstrument kaufen und zum Anderen einen Put Optionsschein oder einen entsprechenden Swap auf den US-Dollar Kurs im Vergleich zum Euro.

Bei beiden Hedging-Geschäften würde der Anleger also von sinkenden Kursen profitieren und damit den Verlust durch Kursverfall der Aktie des ursprünglichen Geschäftes durch das Hedging ausgleichen.

In der Praxis ist allerdings wie schon kurz erwähnt ein perfektes Hedging aus dem Grunde nicht möglich, da die genutzten Derivate auch ihren eigenen Preis haben, sodass im Saldo eine Absicherung zu 100% ohne jeglichen Verlust kaum möglich sein wird.

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