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HGB – Das Handelsgesetzbuch (Wiki)

Das HGB ist das Handelsgesetzbuch und enthält den Kern des Handelsrechtes der Bundesrepublik Deutschland. Das HGB regelt die Rechtsbeziehungen von Kaufleuten untereinander und im Verhältnis zu Privatpersonen und wird auch als Sonderprivatrecht der Kaufleute bezeichnet.

Lesezeit: 2 Minuten

Das Handelsgesetzbuch trat bereits zum 1. Januar 1898 in Kraft und wurde seither einige Male überarbeitet und den aktuellen Gegebenheiten angepasst. Das Handelsgesetzbuch besteht aus fünf verschiedenen Büchern, welche sich mit unterschiedlichen Themen und Vorschriften befassen.

Die fünf Bücher des HGB

Buch 1 des HGB befasst sich mit dem Handelsstand. Es enthält die Definition von Kaufleuten sowie Erläuterungen und Vorschriften zu Handelsvollmachten, Prokura, Handelsfirmen und Handelsvertretern. In diesem Abschnitt wird z.B. auch der Unterschied zwischen Soll-, Muss- und Kann-Kaufmann festgelegt.

Im Buch 2 des HGB werden Gesetze und Vorschriften für die Offene Handelsgesellschaft (OHG), die Kommanditgesellschaft (KG) und die stille Gesellschaft dargelegt.

Das dritte Buch des HGB befasst sich mit den Handelsbüchern und somit zum Einen auch mit den Vorschriften für Kaufleute. Hierunter fallen z.B. die Punkte Eröffnungsbilanz, Jahresabschluss und Rechnungslegung. Zum Anderen werden noch ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften, Genossenschaften und Personengemeinschaften aufgeführt.

Im Buch 4 des Handelsgesetzbuches geht es um die Handelsgeschäfte wie z.B. Handelskauf, Kommissionsgeschäft, Frachtgeschäft, Speditionsgeschäft, Lagergeschäft und allgemeine Vorschriften zu den Handelsgeschäften.

Das fünfte Buch befasst sich speziell mit dem Seehandel. In diesem Buch werden Vorschriften bezüglich des Kapitäns, der Reederei, Bergung und Haverei näher bezeichnet.

Entstehen zwischen Kaufleuten Streitigkeiten, ist laut HGB für diese die Kammer für Handelssachen am Landgericht zuständig, während für alle Angelegenheiten, die das Handelsregister betreffen, die Amtsgerichte zuständig sind.

Eine wichtige Aufgabe das HGB ist es unter anderem auch, die Geschäftsberichte und Bilanzen verschiedener Unternehmen vergleichbar zu machen. Aus diesem Grund schreibt das HGB bestimmte Richtlinien und Vorschriften für die Bilanzierung vor.

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