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    Home»Lifestyle»Texas Holdem Poker - Die Regeln für Einsteiger

    Texas Holdem Poker - Die Regeln für Einsteiger » Lifestyle

    Sebastian FiebigerSebastian Fiebiger15.08.09↻ 11.12.20
    Texas Holdem Poker
    Texas Holdem Poker
    Foto: TomMisch | Bigstock

    Texas Holdem Poker

    Texas Holdem Poker, ist eine der beliebtesten Pokervarianten überhaupt. Sie kann mit 2 Spielern gespielt werden, und ist mit bis zu neun Spielern, noch gut Spielbar. Die Regeln, und das Ziel sind einfach.

    Texas Holdem Poker: Die Regeln

    Neben dem Kartengeber, bzw. dem Spieler, der den "Dealer Button" sein eigen nennen darf, werden im Uhrzeigersinn, die "Blinds" gesetzt. Der erste Spieler, im Uhrzeigersinn, setzt den Small Blind, der nächste Spieler den doppelten Betrag, den so genannten "Big Blind". Nun werden jedem Spieler 2 verdeckte Karten ausgeteilt, die "Hole Cards". Diese kann, und muss natürlich jeder Spieler einsehen, und sich gut einprägen, da er sie noch eine Weile lang gebrauchen wird. In dieser ersten Bietrunde wird nun um das mitspielen geboten.

    Call & Raise

    Jeder Spieler muss seine Einsätze machen. Hierbei wird sich daran orientiert, das mindestens der "Big Blind" gehalten werden muss. Wer diesen nicht bezahlt, spielt nicht mit und "folded", er passt, auf gut deutsch gesagt. Jeder Spieler hat nun die Wahl ob er "Call", oder "Raise" sagt, er hält (Call) den Betrag des "Big Blinds", oder er erhöht das Gebot (Raise).

    Flop & Preflop

    Dann muss wiederum jeder Spieler entscheiden, ob er mitgeht, oder nicht. Diese erste Bietrunde wird in der Regel "Preflop" genannt, was soviel bedeutet wie "Vor dem Flop". Haben sich nun alle Spieler geeinigt, und bezahlt, so Tritt die nächste Runde in Kraft, wobei diese, wir hätten es kaum erwartet, "Flop" genannt wird.

    Community Cards

    Es werden, vom Geber, drei Karten in der Mitte des Spielfeldes aufgedeckt. Diese "Community Cards", Gemeinschaftskarten, gelten für jeden, und bereits jetzt ist es möglich ein gültiges Pokerblatt zusammenzustellen. Mittels der "Hole Cards" und des "Flop" sind erste Blätter möglich, die eine weitere Strategie entscheiden.

    Wieder folgt die Bietrunde im Flop, wie im ersten Teil des Spieles auch, natürlich ohne "Blinds", da diese nur am Anfang gesetzt werden, und ja jetzt keine Karten mehr "Blind" sind. Nun folgen zwei gleiche Runden, mit jeweils einer Karte, die sich, der Reihenfolge nach, "Turn", und "River" nennen. Beide Runden verlaufen gleich, Eine Karte wird aufgedeckt, und es wird geboten "Call", "Raise", "Fold" (Passen), sind hier die mittel der Wahl. Kommt es am Ende des "River" zum "Showdown" werden die Karten aufgedeckt, und der Spieler, der aus seinen beiden "Hole Cards" und den fünf "Community Cards" das beste Blatt bilden kann, gewinnt.

    Pot & Split Pot

    Sollten vorher bis auf einen Spieler alle aussteigen, so gewinnt dieser Spieler den "Pot", und muss seine Karten auch nicht zeigen. Haben zwei Spieler ein gleiches Blatt, spricht man von einem "Split Pot", und der Gewinn wird geteilt. Im Gegensatz zur langläufigen Meinung, haben die Farben, der Spielkarten keinen Einfluss, auf den Wert des Blattes, dieses kommt nur beim Skat vor, und hat im Poker nichts zu suchen. Die beiden geläufigen Varianten dieses Spieles, "Pot Limit", und "No Limit" unterscheiden sich eigentlich nicht sonderlich voneinander.

    Pot Limit

    Die Spielweise bleibt gleich, jedoch wird bei der Variante "Pot Limit" der maximale Einsatz, auf den Inhalt des Pots begrenzt. Spielen also fünf Spieler mit, und wir haben einen Big Blind von 10$ Spielgeld, so liegt ab dem "Flop" das Limit, für Einsätze bei 50$. Dieses erhöht sich natürlich um die getätigten Einsätze entsprechend, während in der "No Limit" Variante die Einsätze nicht begrenzt werden. In Turnieren steigt etwa alle 30 Minuten der Einsatz der "Blinds" um 100%, so das ein Spiel nicht ewig dauern kann.

    Poker: Legalität in Deutschland

    Poker ist in Deutschland nicht verboten, zählt jedoch unter das Glücksspiel. Als Glücksspiel wird definiert, was mit echtem Geld gespielt wird, und wobei es zu einer Auszahlung kommt. Als Spieler ist es also in keinster Weise strafbar sein gesamtes Vermögen zu verspielen, solange man sich keine Gewinne auszahlen lässt. Selbst die Auszahlung eines Restguthabens ist theoretisch nicht strafbar, praktisch aber trotzdem bedenklich. Poker ist im allgemeinen zu einem Volkssport geworden, der immer mehr Menschen begeistert, und darum ist es auch verständlich, das der Absatz an hochwertigem Zubehör stark zunimmt.

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    Sebastian Fiebiger
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    Sebastian ist Dipl. Wirtschaftsinformatiker und arbeitet seit 1998 für verschiedene Onlinemedien. Er engagiert sich ehrenamtlich in Projekten zur Krebsforschung, ist verheiratet, hat ein Kind und lebt in Berlin. Seit 2004 leitet er die Redaktion. - Profil

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