• Home
  • Magazin
  • Lifestyle
  • Technik
  • Style
  • Gesundheit
  • Finanzen
  • Reise
  • Sport
  • Wissen
  • Sternzeichen
  • A-Z

Bundesvorsitzender der türkischen Gemeinde kritisiert de Maizière ▷ Nachrichten 10.08.2016

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Gökay Sofuoglu, Bundesvorsitzender der türkischen Gemeinde, hat den Vorstoß von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) und anderen Unions-Innenministern zur Verschärfung der Sicherheitsgesetze kritisiert. “Thomas de Maizière wird langsam für die Innenpolitik nicht mehr tragbar”, sagte Sofuoglu der “Heilbronner Stimme” und dem “Mannheimer Morgen” (Donnerstag). Der Bundesinnenminister solle lieber für die Sicherheit aller Menschen in Deutschland sorgen.

“Er wird jedoch immer mehr ein Innenminister für die Minderheiten”, so Sofuoglu weiter. “Das Problem von CDU und CSU ist, dass sie in der Innenpolitik immer auf das falsche Pferd setzen.” Immer schärfere Gesetze zu fordern, helfe der deutschen Politik jedoch nicht, findet Sofuoglu. Vor allem, dass in dem Entwurf laut Medienberichten auch die Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft diskutiert werde, findet Sofuoglu untragbar. “Mit solchen Debatten senden die Unionspolitiker klare Signale an die AfD. Es muss endlich Schluss damit sein, dass die AfD und die Politik Erdogans in der Türkei die deutsche Innenpolitik prägen”, sagte Sofuoglu, der selbst eine doppelte Staatsbürgerschaft besitzt. Würden an türkischstämmige Menschen immer mehr solcher politischer Signale gesendet, schaffe die Politik damit Parallelgesellschaften.

“Man zeigt den Türken damit, dass man sie nicht haben will, so wie sie sind.” Auch das in dem Entwurf vorgesehene Burka-Verbot findet der Bundesvorsitzende der türkischen Gemeinde nicht zielführend. “Wie will man das denn umsetzen? Burkas werden doch höchstens noch von Touristinnen aus Saudi-Arabien getragen”, erklärte Sofuoglu. Die Forderung nach einem Burka-Verbot nannte er “populistisch”.

18.10.2022 1 Kommentar
Kommentare:
  • RudiGems

    Zitat:

    „Man zeigt den Türken damit, dass man sie nicht haben will, so wie sie sind.“

    Und was ist daran so unverständlich? Wir wollen eben keine Türken im Land, sondern Deutsche, die mal Türken waren, und sich integriert haben.

    Eine doppelte Staatsbürgerschaft, kann immer nur eine Notlösung sein, für eine Generation. Die nachfolgende Generation, muss sich dann, für eine Staatsbürgerschaft entscheiden und in das Land gehen oder bleiben, dessen Staatsbürgerschaft behalten werden soll.

    Parallelgeselschaften, sind überhaupt kein Problem. Wenn sie sich an die Gesetze halten, können sie von mir aus den Wachturm in der Landessprache verteilen. Parallelgeselschaften, werden immer dann zum Problem, wenn sich dort Gesetzlosigkeit und Gewalt breit macht, die Gebiete verkommen und no go Areas daraus werden.

    Den Staat, die Regierung oder die Gesellschaft dafür verantwortlich zu machen, ist schon Borniert und Aberwitzig. Insbesondere viele Türken, weigern sich, Deutsche zu werden, und unternehmen alles, der Gesellschaft das Leben schwer zu machen. Wenn man Verantwortliche für solches Geschehen sucht, sollte man mal in den eigenen Reihen suchen. Deutsche Politiker dafür verantwortlich zu machen, ist Beleidigung und Hetze. Völlig unverständlich, das sowas hier überhaupt veröffentlicht werden darf.

Dein Kommentar:
« Gabriel: Abschaffung doppelter Staatsbürgerschaft mit SPD nicht zu machen
» Poroschenko versetzt Truppen an Grenze zu Krim in Kampfbereitschaft