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    Home»Nachrichten»Göring-Eckardt berichtet von "sehr heftigen" Anfeindungen

    Göring-Eckardt berichtet von "sehr heftigen" Anfeindungen - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion25.04.25
    Katrin Göring-Eckardt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
    Foto: Katrin Göring-Eckardt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Nachdem der frühere SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert seinen Rückzug aus der Politik auch mit Drohungen gegen seine Person begründet hat, berichtet die Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt ebenfalls von "sehr heftigen" Anfeindungen. "Ich habe erlebt, dass mich jemand bei einer öffentlichen Veranstaltung auf der Toilette mit einem spitzen Gegenstand bedroht hat", sagte Göring-Eckardt dem Podcast "Tagesanbruch - die Diskussion" von T-Online. "Ich bin angeschrien worden, verfolgt worden, habe zum Teil Veranstaltungen nur noch mit dem Schutz des BKA machen können."

    "Noch viel dramatischer" sei es für Kommunalpolitiker, sagte Göring-Eckardt. Denn die seien immer vor Ort, man treffe sie beim Einkaufen. Sie wisse, dass es eine ganze Reihe von Menschen gebe, die das nicht aushalten oder es ihrem Umfeld nicht mehr zumuten möchten, und sie sei froh, dass es weiterhin auch die anderen gebe.

    Ihr selbst sei es andersherum gegangen als Kühnert, der sich nach eigenen Aussagen auch wegen der Verrohung zurückgezogen hat, erzählt Göring-Eckardt: "Ich habe gedacht: Ihr kriegt mich hier nicht weg."

    Die Grünen-Politikerin begründet ihre Haltung mit ihrer Biografie. "Jetzt bin ich in der DDR aufgewachsen, sprich in einer Diktatur, war Teil derjenigen, die in der friedlichen Revolution dieses Regime gestürzt haben", sagte Göring-Eckardt. Sie habe wahrscheinlich in sich etwas, "dass ich sage, ich lasse mir das auch nicht wieder wegnehmen. Wir haben die Demokratie einmal erkämpft - und das wird auch Lebensaufgabe bleiben."

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