Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»News»Altmaier macht Merz für Regierungsprobleme verantwortlich

    Altmaier macht Merz für Regierungsprobleme verantwortlich » News

    Der frühere Kanzleramtschef Peter Altmaier richtet klare Worte an Friedrich Merz: Der Bundeskanzler trage die Hauptverantwortung für handwerkliche Mängel in der Regierungsarbeit und müsse dringend liefern.
    Sebastian FiebigerSebastian Fiebiger12.05.26↻ 14.05.26
    Peter Altmaier
    Peter Altmaier (Foto: Alexandros Michailidis | Bigstock)

    Der frühere Chef des Bundeskanzleramts, Peter Altmaier (CDU), sieht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in der Hauptverantwortung für die handwerklichen Schwächen der aktuellen Bundesregierung.

    "Der Kanzler ist natürlich dafür verantwortlich, dass er seine Arbeitsumgebung so organisiert, dass vernünftige Ergebnisse beim Regieren auch herauskommen"

    ... sagte Altmaier am Dienstag dem TV-Sender „Welt".

    Wahlkampfversprechen als Maßstab

    Altmaier erinnerte in diesem Zusammenhang an den CDU-Wahlkampfslogan „Auf den Kanzler kommt es an". Ein Satz, der die Verfassungswirklichkeit sehr treffend beschreibe, wie er betonte.

    Enttäuschte Erwartungen nach dem Ampel-Aus

    Die Regierung sei vor einem Jahr mit großen Erwartungen angetreten, weil die Ampelkoalition zwei Jahre lang nicht geliefert habe. Inzwischen seien viele Bürgerinnen und Bürger enttäuscht: Sie vermissten "Klarheit bei den großen Richtungsentscheidungen in der Steuerpolitik, in der Sozialpolitik, in der Wettbewerbsfähigkeit des Landes".

    Schwache Wirtschaftsbilanz – Handwerk gefragt

    Bei Wirtschaftswachstum und Beschäftigung blieben die Ergebnisse bisher hinter den Erwartungen zurück. Das müsse sich dringend ändern. Nötig sei "gutes Handwerk" und das bedeute: weniger öffentliche Debatten, dafür mehr interne Kompromissvorbereitung, die das Land tatsächlich voranbringt.

    Sorge um die Stabilität der Demokratie

    Altmaier äußerte zudem ernste Bedenken hinsichtlich der demokratischen Stabilität in Deutschland:

    "Denn die Ampel ist zerbrochen. Wenn die GroKo auch zerbrechen sollte, sehe ich ehrlich gesagt nicht, wie stabile, verlässliche Mehrheiten dann gebildet werden sollen kurzfristig"

    ... so der CDU-Politiker. Er fügte hinzu: „Ich möchte, dass die Bundesregierung mit all ihren Verantwortlichen Erfolg hat, und zwar im Interesse unseres Landes und der Demokratie."

    Historischer Vergleich: Mahnung aus der Weimarer Republik

    Als historisches Mahnbeispiel zog Altmaier die Weimarer Republik heran: Diese sei an einem Streit über wenige Prozentpunkte bei der Arbeitslosenversicherung gescheitert.

    "Und dann kam Adolf Hitler. Wir haben keinen Hitler, der irgendwo lauert - das Gott sei Dank nicht. Aber auch in Deutschland wäre eine Regierungsunfähigkeit über einen längeren Zeitraum Gift für den Standort Deutschland"

    ... so Altmaier. Eine Staatskrise sei das Letzte, was man sich leisten könne.

    mit Material der DTS Nachrichtenagentur

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelKommunale Unternehmen pochen auf Senkung der Stromsteuer
    Nächster Artikel Forsa: AfD bleibt klar vorn - Merz-Zufriedenheit niedrig
    Avatar-Foto
    Sebastian Fiebiger
    • Website
    • X (Twitter)
    • Instagram
    • LinkedIn

    Sebastian ist Dipl. Wirtschaftsinformatiker und arbeitet seit 1998 für verschiedene Onlinemedien. Er engagiert sich ehrenamtlich in Projekten zur Krebsforschung, ist verheiratet, hat ein Kind und lebt in Berlin. Seit 2004 leitet er die Redaktion. - Profil

    MEHR ZUM THEMA
    Maschmeyer warnt vor dem Börsengang von SpaceX
    2 min
    KI-Pionier hält Auslöschung der Menschheit für realistisch
    3 min
    KI entwickelt erstmals Impfstoff
    2 min
    Anthropic: Warum die Claude-Macher eine Pause für die KI fordern
    3 min
    Instagram-Konten mit einer einfachen Bitte an die KI geknackt
    2 min
    KI-Aktie: Claude geht an die Börse
    2 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomant Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    Netzwerk: naanoo | Medizin+ | Localpedia | Promis+ | Gameblog

    © 2026 Softclick GmbH & Co. KG • naanoo media

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken