
Giuvetsche (andere Namen: Gjuvetsche, Giuvetsch) ist ein bulgarisches Gericht, das man in kleinen Tontöpfen mit Deckel im Ofen gart. Der Name kommt vom Topf. Güveç heißt im Türkischen das irdene Schmorgefäß, und auf dem ganzen Balkan heißen die Gerichte darin ähnlich.
Ein festes Rezept gibt es nicht. In jedes Töpfchen kommt, was die Küche hergibt, und deshalb eignet sich Giuvetsche gut, um Reste zu verwerten. Typisch für die bulgarische Fassung sind geröstete Paprika, Tomaten, weißer Salzlakenkäse und ein Ei, das zum Schluss im heißen Topf stockt.Anzeige
Zutaten für 4 Tontöpfe
- 4 EL Sonnenblumenöl
- 1 Zwiebel
- 4 geröstete rote Paprika (aus dem Ofen oder aus dem Glas)
- 200 g Schafskäse oder bulgarischer Sirene
- 150 g Wurst, zum Beispiel Kabanos oder Lukanka
- 2 Tomaten oder 200 g passierte Tomaten
- 100 g Champignons
- 12 schwarze Oliven
- 4 bis 8 Eier
- 1 TL getrocknetes Bohnenkraut
- Pfeffer
Zubereitung

In jeden Tontopf einen Esslöffel Öl geben. Die Zwiebel in dünne Scheiben schneiden und auf die Böden verteilen. Darauf kommen die Paprika, je nach Geschmack in Streifen geschnitten. Den Käse zerbröseln, die Wurst in Würfel schneiden und beides über die Paprika geben.
Die Tomaten in Scheiben schneiden oder reiben und als nächste Schicht einfüllen. Champignons in Scheiben schneiden und mit den Oliven darauf verteilen. Mit Bohnenkraut und etwas Pfeffer würzen. Salz braucht es meist nicht, weil Käse und Oliven salzig genug sind.
Die Töpfe mit den Deckeln schließen und in den kalten Backofen stellen. Tontöpfe stellt man am besten in den kalten Ofen, damit sie bei schnellen Temperaturwechseln nicht springen. Den Ofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze stellen und die Töpfe etwa 30 bis 40 Minuten garen, bis der Inhalt kocht.
Die Töpfe vorsichtig herausnehmen und in jeden ein oder zwei Eier aufschlagen. Ohne Deckel zurück in den Ofen stellen, bis das Eiweiß fest ist. Das dauert etwa fünf bis zehn Minuten. Im Topf servieren, dazu passt frisches Weißbrot.
Guten Appetit!

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woher bekommt man die Töpfe?
Oliven und Champignons würde ich auslassen, die gehören nicht unbedingt zu dem Gjuvetsche. ein Bisschen Zwiebel kann man auch hinzufügen.
Das stimmt: es gibt viele, unterschiedlichen Arten von Gjuvetsche. Unsere Küche ist wirklich sehr vielfältig.
Bei diesem Rezept hier sehe ich aber keine Gewürze. Zu fast jedem Gjuvetsche gehören auch: Bohnenkraut, und ein Bisschen scharfer Pfeffer.
LG
Martin
Unsere Küche ist sehr vielfältig und einzigartig – es gibt wirklich unterschiedlichen Variationen von dem Gjuvetsche.
Bei dieser Rezept hier würde ich die Champignons und die Oliven auslassen. Grundsätzlich gehören zum Gjuvetsche auch Bohnenkraut und schwarzer Pfeffer.