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    Home»News»Russischer Drohnenangriff auf Rumänien: Brand und zwei Verletzte

    Russischer Drohnenangriff auf Rumänien: Brand und zwei Verletzte » Absicht oder Versehen?

    Eine russische Drohne ist in der rumänischen Stadt Galati in ein Wohnhochhaus eingeschlagen, hat ein Feuer ausgelöst und zwei Menschen leicht verletzt. Der Vorfall löste scharfe Reaktionen von der EU-Kommission und der Nato aus.
    Sebastian FiebigerSebastian Fiebiger29.05.26
    Rumänischer F-16 Kampfjet
    Rumänischer F-16 Kampfjet (Foto: Dragos Asaftei / Shutterstock)

    In der rumänischen Stadt Galati hat eine Drohne ein Wohnhochhaus getroffen und dabei zwei Menschen leicht verletzt. Das teilte die rumänische Katastrophenschutzbehörde am Freitag mit.

    Die Drohne traf am frühen Morgen eine Wohnung im zehnten Stockwerk und löste dort einen Brand aus. Die gesamte Sprengladung der Drohne detonierte. Rund 70 Bewohner wurden in Sicherheit gebracht, das Feuer konnte gelöscht werden.

    Rumänisches Verteidigungsministerium bestätigt Eindringen in Luftraum

    Das Verteidigungsministerium in Bukarest erklärte, Russland habe in der Nacht in der Ukraine nahe der Grenze erneut zivile Ziele und Infrastruktur mit Drohnen angegriffen. Eine dieser Drohnen sei in den rumänischen Luftraum eingedrungen und über dem Hochhaus in Galati abgestürzt.

    Zwei Kampfflugzeuge vom Typ F-16 seien vom Militärstützpunkt Fetesti aufgestiegen, unterstützt von einem Hubschrauber der rumänischen Luftwaffe. Die Lage sei dynamisch.

    Drohnenangriffe auch auf ukrainischen Hafen Ismajil

    In den frühen Morgenstunden wurden auch das Gebiet rund um den ukrainischen Hafen Ismajil in der südlichen Oblast Odessa von Drohnen angegriffen.

    Eine der Drohnen verfing sich in Stromleitungen, wodurch die Stromversorgung in fünf Dörfern vorübergehend ausfiel. Ismajil beherbergt den größten ukrainischen Hafen an der Donau und ist als strategisch wichtiger Ort immer wieder Ziel von Angriffen.

    Von der Leyen: Russland hat weitere Grenze überschritten

    EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen verurteilte den Angriff scharf und erklärte, Russlands Krieg habe "eine weitere Grenze" überschritten. Sie bekräftigte die "volle Solidarität" der EU mit Rumänien und seinen Bürgern. Von der Leyen kündigte an, die "Sicherheits- und Abschreckungsmaßnahmen", insbesondere an der östlichen Grenze, weiter zu verstärken.

    EU plant 21. Sanktionspaket gegen Russland

    Die EU bereitet ein 21. Sanktionspaket gegen Russland vor, um den Druck auf das Land zu erhöhen. Die Nato bekräftigte, ihre Verteidigungsmaßnahmen gegen alle Bedrohungen einschließlich Drohnen weiter auszubauen.

    mit Material der DTS Nachrichtenagentur

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    Sebastian Fiebiger
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    Sebastian ist Dipl. Wirtschaftsinformatiker und arbeitet seit 1998 für verschiedene Onlinemedien. Er engagiert sich ehrenamtlich in Projekten zur Krebsforschung, ist verheiratet, hat ein Kind und lebt in Berlin. Seit 2004 leitet er die Redaktion. - Profil

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