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Technik

Laserdrucker: Tipps und Tricks zum Umgang in Unternehmen

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Laserdrucker im Unternehmenseinsatz

Laserdrucker im Unternehmenseinsatz (Foto: Vlad Teodor | Shutterstock)

Ob große oder kleine Unternehmen: Der Laserdrucker ist seit jeher die Nummer Eins, wenn es um das Drucken geht. Zwar sind Tintenstrahldrucker in der letzten Zeit durchaus deutlich leistungsfähiger geworden. Allerdings sind Laserdrucker nach wie vor unschlagbar. Vor allem, was die Punkte Menge und Geschwindigkeit angeht, denn Laserdrucker sind wesentlich schneller als Tintenstrahldrucker, weshalb in gleicher Zeit viel mehr Drucke erzeugt werden können und das sogar in hoher Qualität.

Laserdrucker, wie sie in Unternehmen zum Einsatz kommen, haben allerdings mit den kleinen und wesentlich handlicheren Tintenstrahldruckern, wie sie im privaten Bereich stehen, nicht allzu viel gemeinsam. So sind diese nicht nur um ein Vielfaches leistungsfähiger und auch anspruchsvoller in ihrer Bedienung, sondern sorgten in den letzten Jahren auch immer wieder für Schlagzeilen in den Medien, in denen die gesundheitlichen Risiken der Laserdrucker immer wieder diskutiert wurden.

Gesundheitliche Risiken von Laserdruckern – so können Sie diese vermeiden

Immer wieder greifen Behörden im gesamten Bundesgebiet lieber zu Tintenstrahldruckern statt zu Laserdruckern. Der Grund dafür liegt nicht etwa darin, dass Tintenstrahldrucker inzwischen wesentlich leistungsfähiger geworden sind als noch vor vielen Jahren, sondern vielmehr an den Negativschlagzeilen, dass Laserdrucker die Gesundheit der Menschen beeinträchtigen würden. Allerdings scheiden sich selbst unter den Experten die Geister, was ein solches Risiko angeht. Wissenschaftliche Studien, welche eine Gefahr durch Laserdrucker belegen würden, gibt es bislang nicht. Ebenso wenig aber auch Studien, die dies widerlegen.

Fakt ist, dass der Unfallkasse des Bundes bislang keine Vorfälle bekannt sind, in denen Menschen, welche in der Nähe eines Laserdruckers arbeiten, erkrankt sind. Ein Laserdrucker trägt demnach also nicht oder nur unwesentlich zu einer Feinstaubbelastung bei. Neuesten Erkenntnissen zufolge handelt es sich offensichtlich bei den hochfeinen Partikeln vielmehr um Flüssigkeiten, welche jedoch nicht aus dem Toner, sondern aus dem Papier stammen sollen. Damit sind Laserdrucker demnach also völlig unbedenklich.

Nun gibt es aber dennoch Menschen, die eine gewisse Angst haben und sich keinem Gesundheitsrisiko aussetzen möchten. Für diese gibt es einige Regeln, die dafür sorgen, das Risiko zu senken. Ein Hinweis, dass ein Laserdrucker unbedenklich ist, ist beispielsweise der „Blaue Engel“ des Umweltbundesamtes. Zudem ist es hilfreich, wenn die Lüftung des Laserdruckers nicht zum Arbeitsplatz gerichtet ist, sondern von diesem weg zeigt. Durch regelmäßiges Lüften der Räume erfolgt ein Luftaustausch, wodurch die Belastung ebenfalls gesenkt wird. Wer zusätzlich auf Nummer sicher gehen möchte, der stellt den Laserdrucker aber gleich in einen gesonderten Raum und bindet diesen idealerweise via WLAN in das Unternehmensnetzwerk ein.

Toner richtig lagern

Tonerwechsel beim Laserdrucker

Tonerwechsel beim Laserdrucker (Foto: Piotr Adamowicz | Shutterstock)

Da es sich bei Toner um keine Flüssigkeit, sondern um ein hochfeines Pulver handelt, sind Tonerkartuschen in der Regel viele Jahre haltbar. Selbst eine Lagerung über einen Zeitraum von 20 Jahren dürfte diesem also nicht schaden. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass der Toner sachgerecht gelagert wurde. Der Toner- und Tinten-Spezialist TonerPartner hat hierzu einige Tipps herausgegeben, wie Toner gelagert werden sollte, die Sie unbedingt beachten sollten.

Tipp 1: Die Raumluft sollte zwar nicht zu feucht sein, aber auch nicht zu trocken. Lagern Sie den Toner deshalb bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 30 bis 80 Prozent. Die optimale Luftfeuchtigkeit liegt bei 40 bis 50 Prozent. So können Sie ein Verklumpen des Toners in der Kartusche optimal verhindern.
Tipp 2: Lagern Sie die Tonerkartusche ausschließlich flach liegend, niemals hochkant, damit sich der Toner nicht auf einer Seite der Kartusche einlagert und verdichtet.
Tipp 3: Die Umgebungstemperatur sollte niemals unter 10 Grad Celsius liegen und auch auf keinen Fall über 35 Grad Celsius, da sich dadurch Klumpen bilden könnten und sich dies zudem auf die Tonerqualität und somit auf das Druckbild auswirkt.
Tipp 4: Schützen Sie den Toner vor direktem Einfall starker Lichtquellen, da dies schnell zu einer Aufheizung der Tonerkartusche führen kann.
Tipp 5: Vermeiden Sie starke Temperaturschwankungen. Dies führt im Inneren der Kartusche zur Bildung feiner Wassertröpfchen, wodurch der Toner verklumpen kann.

Was Sie sonst noch beachten sollten

Da Laserdrucker nun also offenbar doch nicht so gefährlich sind als gedacht und der Toner zudem sehr lange gelagert werden kann, lohnt sich die Anschaffung eines solchen Gerätes durchaus. Dem steht in Anbetracht der stetig weiter sinkenden Preise sogar für den privaten Gebrauch nichts mehr im Wege. Vor allem, wenn besonders viele Textdokumente gedruckt werden sollen, ist ein Laserdrucker eine Überlegung wert. Dabei sollten Sie sich aber genau informieren und Ihren tatsächlichen Bedarf mit den aktuellen Angeboten vergleichen. Wichtige Faktoren, die Sie dabei im Vergleich zu einem Tintenstrahldrucker berücksichtigen sollten, sind beispielsweise der deutlich höhere Stromverbrauch und die umständlichere Wartung. Wenn nicht gedruckt werden muss, sollten Sie den Laserdrucker also besser ausschalten, damit dieser nicht unnötig Strom verbraucht. Der Stand-by-Modus ist zwar nicht zu verachten, doch auch dieser verbraucht bei einem Laserdrucker noch immer genug Strom, da die Heiztrommel des Druckers dennoch auf Temperatur gehalten wird.

Ob Sie sich nun für einen Laser- oder Tintenstrahldrucker entscheiden, bleibt Ihnen selbst überlassen. Da tobt inzwischen ein regelrechter Glaubenskrieg. Positive wie auch negative Argumente gibt es letztlich auf beiden Seiten. So oder so ist ein Laserdrucker aber stets die besser Alternative, wenn viele Textdokumente gedruckt werden sollen.
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