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Technik
Passfotos selber machen – Worauf muss man achten?

Passfotos selbst drucken

Passfotos kann man auch zuhause selbst machen (Foto: Photology1971 | Bigstock)

Wir verraten Ihnen, wie Sie Passfotos selbst zuhause anfertigen können, und welche Anforderungen Behören an die Bilder stellen.

Lesezeit: 4 Minuten

Passfotos selber zu machen bedarf ein wenig Vorbereitung, ist jedoch problemlos von zu Hause machbar. Wer eine geeignete Kamera und ein wenig Zubehör zur Hand hat, kann in kurzer Zeit schöne Passfotos machen.

Aktuelle Anforderungen an Passbilder (2019)

  • Passbilder sind 35 mm × 45 mm groß (Hochformat, ohne Rand)
  • Entfernung des oberen Kopfendes zum Kinn sollte zwischen 32 und 36 mm liegen
  • Gesicht muss gut ausgeleuchtet sein
  • vor einem einfarbig hellen Hintergrund fotografiert
  • Effektbeleuchtung ist nicht gestattet
  • Schatten auf dem Hintergrund sind nicht zulässig
  • Reflexionen in einer Brille sind zu vermeiden
  • Gesichtsfläche darf nicht abgedeckt sein
  • neutraler Gesichtsausdruck mit geschlossenem Mund
  • Gesicht muss frontal aufgenommen sein
  • Nase muss auf der Mittellinie liegen
  • Aufnahmen im Halbprofil sind nicht mehr zulässig
  • auf dem Lichtbild dürfen keine Uniformteile abgebildet sein

Das Tragen einer Kopfbedeckung ist nur möglich, wenn diese religös vorschrieben ist, was nachgewiesen werden muss. Aber selbst dann muss das Gesicht in vollem Umfang erkennbar sein.

Weitere Details zu den Anforderungen: Fotomustertafel der Bundesdruckerei

Das nötige Zubehör und Material

Das wichtigste ist ein Stativ und eine Digitalkamera, mit der der Anwender vertraut ist. Es muss nicht unbedingt eine Spiegelreflexkamera sein, sie sollte jedoch in der Lage sein, hochwertige Bilder machen zu können. Es ist außerdem von Vorteil, wenn die Kamera einen Selbstauslöser hat und der Weißabgleich manuell eingestellt werden kann. Da Passfotos nicht besonders groß sind, reicht auch eine niedrigere Auflösung.

Zusätzlich benötigt man einen neutralen Hintergrund. Dafür reicht ein sauberes und glattes Tuch, eine Leinwand oder ein Bettlacken aus. Weiß oder Grau sind hier die Farben der Wahl. Bunte Farben oder gar Muster sollten unbedingt vermieden werden. Eine glatte, weiße Wand kann auch als Hintergrund dienen.

Des Weiteren wird man Licht benötigen, um sich selbst optimal ausleuchten zu können. Dazu können Schreibtischlampen oder Strahler von Stehlampen verwendet werden. Es ist wichtig, dass die Lichtquelle nicht zu dicht an die Person gestellt werden. Neben Licht von oben, ist auch Licht von den Seiten optimal. Man sollte sich jedoch nicht direkt von vorne anstrahlen und möglichst keinen Blitz verwenden, es sei denn, man verwendet ein externes Blitzgerät.

Die Vorbereitung

Zunächst sollten einige Probefotos geschossen werden, bei dem der Anwender den Selbstauslöser nutzt. So kann er die optimale Entfernung und den Bildausschnitt feststellen. Für ein Passfoto sollte die Person bis zu den Schultern zu sehen und mittig im Bild positioniert sein. Der Kopf sollte im oberen Teil des Bildes liegen, die Haare sollten in jedem Fall vollständig im Bild sein. Der Oberkörper kann ein wenig nach rechts geneigt werden, während der Blick in die Kamera zeigt. Dadurch wirkt das Passfoto nicht so starr sondern lebendig. (seit 2010 nicht mehr zulässig)

Ist so ein Bildausschnitt gefunden, kann die Beleuchtung eingestellt werden. Idealerweise sollte am Tag in einem hellen Raum oder draußen fotografiert werden. Dies ist häufig jedoch nicht möglich. Demnach sollten alle möglichst großen Lichtquellen so positioniert werden, dass die Person von oben und von den Seiten ausgeleuchtet wird. Leichte Schatten im Gesicht sind durchaus erwünscht, denn sie wirken natürlich. Es ist jedoch wichtig, dass man das vollständige Gesicht gut erkennen kann.

Das Fotografieren

Sehr gute Ergebnisse lassen sich erzielen, wenn ein Fernauslöser genutzt wird, welcher manuell betätigt werden kann. Um das Bild richtig fokussieren zu können, sollte jemand anderes den Auslöser der Kamera betätigen, falls kein Fernauslöser zur Verfügung steht. Selbst wenn der Fotograf bei der Kamera den Selbstauslöser betätigt und sich dann vor die Kamera begibt, wird das Bild wahrscheinlich nicht richtig fokussiert sein. Zudem hat man keinen Einfluss auf eine optimale Sitzposition. Mit einem Partner, der die Kamera bedient, wird das Fotografieren enorm erleichtert. Bevor nun die fertigen Bilder geschossen werden, sollte ein manueller Weißabgleich folgen. Besitzt die Kamera diese Funktion nicht, kann die Farbe auch später am Computer angepasst werden. Die fertigen Bilder können nun im Passfoto Format entwickelt werden.

Quellen

Wikipedia: Aktuelle Anforderungen in Deutschland für den ePass und den nPA

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