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Finanzen

Der Hebel bei Optionen und Optionsscheinen (Wiki)

Der Hebel ist eine statistische Kennzahl, die im Bereich des Wertpapierhandels und hier im Speziellen bei Futures und Optionen verwendet wird.

Um den Hebel etwas vereinfachter zu beschreiben, kann man ihn auch durch das Wort Faktor ersetzen. Ein Optionsschein ist eine „Wette“, ob der Kurs eines bestimmten Wertpapiers steigt oder fällt, je nach Art und Ausprägung des Optionsscheines.

Der Hebel beschreibt nun den Faktor, um den der Kurs des Optionsscheines sich verändert, wenn sich der Kurs des Basisinstrumentes (also des zugrunde liegenden Wertpapiers) verändert.

Steigt der Kurs der Aktien beispielsweise um 5 Prozent und der Kurs des Optionsscheines steigt um 15 Prozent, so hat dieser einen Hebel von 3, da der Kurs des Optionsscheines um ein Dreifaches gegenüber dem Kurs der Aktie steigt.

Hebel in Theorie und Praxis

In der Praxis wird beim Hebel zwischen zwei verschiedenen Arten unterschieden, dem aktuellen und dem theoretischen Hebel. Der aktuelle Hebel gibt an, in welchem Verhältnis der Kurs des Optionsscheines zum Kurs des Basiswertes steht.

Es wird also das Verhältnis beschrieben, wieviel Kapital man zum Einen für den Erwerb des Basiswertes benötigt und zum Anderen für en Kauf des Optionsscheines.

Der theoretische Hebel gibt hingegen die tatsächliche Veränderung des Optionspreises in Prozent an, wenn sich der Kurs des Basiswertes um ein Prozent bewegt.

Der theoretische Hebel ist in der Praxis gegenüber dem aktuellen Hebel aussagekräftiger und wird daher zumeist bei Analysen und Bewertungen herangezogen.

Allgemein ist der Hebel eine wichtige statistische Größe, um verschiedene Optionsscheine miteinander vergleichen zu können. Anleger, die sehr risikofreudig sind und einen hohen Gewinn erzielen möchten, suchen die Optionsscheine daher oftmals danach aus, wie hoch der Hebel ist.

Diese Anleger wählen dann den Optionsschein mit dem größten theoretischen hebel, da dieser die größte prozentuale Veränderung im Vergleich zur Änderung des Basiswertes verspricht.

1 Kommentar 09.05.2019
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Kommentare:
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Zu diesem Beitrag gibt es erst 1 Kommentare. Schreib uns Deine Meinung!
  • 🕝 Anonymous

    Gewollte Abzocke mit Optionsscheinen.

    Durch Werbung, Medien, Banken und die gesetzlich vorgeschriebene Aufklärung wird man i.d.R. im Glauben gehalten, dass Optionsscheine brauchbar sind. Man muss erst intensiv nach der Wahrheit forschen. Auch die gesetzlich vorgeschriebene Aufklärung lässt nicht erkennen, dass die „Rendite“ bei ca. –20% liegt und sich somit internationale Banken an unwissenden Bürgern bereichern.
    Nach dem „Handbuch Investmentfonds“ der Stiftung Warentest von 1997 erzielten Optionsscheinfonds im Durchschnitt in 4 Jahren -25% p.a.. Nach „Euro am Sonntag“ vom 20.06.99 sind unter „“OS-Fonds: Als Langfristanlage ein Flop““ folgende 5-Jahres-Ergebnisse von reinen OS-Fonds angegeben: -76,7%, -65,6%, -80% und -87,6%. Nach der Finanzenonline-Ranglistendatenbank vom 26.01.01 erzielten zwei reine Optionsscheinfonds in 5 Jahren -90,13% und -80,61%. Nach der Berliner Zeitung vom 24.02.00 entwickelte sich ein Optionsschein-Boom, obwohl sogar Experten mit Optionsscheinen keine Gewinne erzielen können. Nach „Ihr Geld 2000“ von Jürgen Gaulke floriert ausgerechnet in Deutschland der größte Optionsschein-Markt der Welt, wobei die führenden Geldhäuser für Optionsanleger aus dem Ausland stammen.
    Meiner Auffassung nach handelt es sich dabei um Betrug im großen Stil, weil weltweit die kalkulierten Verluste für die Anleger in Höhe von offenbar um -20% verschwiegen wird bzw. durch Unterdrückung wahrer Tatsachen der Irrtum erregt wird, dass mit Optionsscheinen brauchbare Renditen erzielt werden können. Diese unseriöse Abzocke wird offenbar von allen Regierungen und Richtern der angeblichen „Rechtsstaaten“ gebilligt.

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