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Benzin sparen – Tipps & Tricks zum sparsamen Autofahren

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Eine sparsame Fahrweise spart bares Geld (Foto: lightpoet | Bigstock)

Der Anblick der aktuellen Benzinpreise treibt einem beim Tankstellenbesuch fast die Tränen in die Augen. Die Ölmultis und Mineralölkonzerne nutzen jeden Vorwand, um immer weiter an der Preisspirale zu drehen. Zumindest teilweise lässt sich diese Entwicklung mit sparsamer Fahrweise und ein paar einfachen Technik-Kniffen kompensieren. Je nach bisherigem Fahrstil und Fahrzeugtyp sind bei Beachtung dieser Tipps Einsparungen bis zu 30 Prozent möglich. Eine Jahresfahrleistung von 20.000 km angenommen, kann die Entlastung für das Portemonnaie dann gut und gerne über 500 Euro betragen.

Sparen heißt nicht langsam fahren

Das größte Sparpotential birgt die Fahrweise. Ein Warmlaufen-Lassen des Motors im Stillstand ist bei modernen PKWs nicht notwendig, sofortiges Losfahren nach dem Starten schadet nicht und spart Treibstoff. An roten Ampeln ist es ab ca. 30 Sekunden Standzeit sinnvoll, den Motor abzustellen – vorausgesetzt er ist schon auf Betriebstemperatur. Der erste Gang sollte nur für die ersten Meter beim Anfahren genutzt und möglichst schnell in den Zweiten gewechselt werden. Rechtzeitiges Hochschalten ist auch bei höheren Geschwindigkeiten empfehlenswert, da Verbrennungsmotoren bei niedriger Drehzahl aber dafür voll durch getretenem Gaspedal am effektivstem arbeiten. Eine gleichmäßige Fahrweise mit konstantem Tempo sorgt außerdem für einen niedrigen Verbrauch. Mit sorgfältigem Beobachten der Verkehrssituation lässt sich der eine oder andere Bremsvorgang vermeiden. Fast immer ist es durch rechtzeitiges Erkennen des Hindernisses, beispielsweise ein langsamerer Vorausfahrer, der auf die linke Spur der Autobahn ausschert, möglich, das Fahrzeug ausrollen zu lassen und die Bremse nicht zu betätigen bzw. den Schwung mitzunehmen.

Spartricks: So spart man Benzin

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Benzin sparen: Kleine Änderungen, große Ersparnis

Kleinvieh macht auch Mist

Viele Details, die für sich allein genommen keinen hohen Anteil am Verbrauch haben, können in der Summe auch merkbar den Verbrauch reduzieren. Angefangen mit dem Reifendruck, der immer mindestens den oberen Grenzwert der vom Hersteller empfohlenen Spanne betragen soll, da damit der Rollwiderstand am niedrigsten ist. Auch so genannte Leichtlaufreifen helfen diesen zu senken, auch wenn sie in der Anschaffung zunächst teurer sind. Unnötiger Ballast wie zum Beispiel ein gefüllter Reservekanister sollte aus dem Fahrzeug entfernt werden, auch das Ersatzrad durch ein Pannenspray zu ersetzen hilft Gewicht und damit Verbrauch einzusparen. Bei Aufbauten, die die Aerodynamik verschlechtern, wie Fahrrad- oder Dachgepäckträger ist es ratsam, sie nur dann zu montieren, wenn sie auch wirklich benutzt werden. Beim Ölwechsel machen sich zudem Leichtlauföle bezahlt, da sie den Wirkungsgrad des Motors steigern.

Komfort kostet

Auch die meisten Extras, die heutzutage das Autofahren komfortabel machen, wirken sich negativ auf den Spritverbrauch aus. Der Strom, der durch die kleinen Annehmlichkeiten im Auto verbraucht wird, muss von der Lichtmaschine hergestellt werden und ist an der Zapfsäule zu bezahlen. Deshalb gilt auch hier: „Weniger ist mehr.“ Ein wahrer Energiefresser ist die Klimaanlage bzw. Klimaautomatik. Je höher der Unterschied der Umgebungstemperatur zur gewünschten Temperatur im Fahrzeug ist, desto mehr Sprit verbraucht die Anlage. Nicht nur aus Gesundheitsgründen, da eine Erkältung droht, ist es deshalb sinnvoll, die Klimaanlage nicht zu kühl zu stellen.

Wie kann man Benzin sparen?

 

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Manchmal sind die Öffentlichen eine echte Alternative

Einfach mal das Auto stehen lassen

Auch wenn Sie mit den vorangestellten Tipps den Verbrauch spürbar senken können, ist die beste Option immer noch, weniger zu fahren und einfach mal auf die motorisierte Fortbewegung zu verzichten. Schließlich sind es gerade die Kurzstrecken, die das Bezinbudget und das Fahrzeug belasten. Für den Weg in den Supermarkt nebenan ist das Fahrrad das günstigste Verkehrsmittel und hat den positiven Nebeneffekt, die körperliche Fitness zu steigern. Auch die öffentlichen Verkehrsmittel stellen gerade bei längeren Strecken im Großstadtjungle eine echte Alternative dar. Neben dem Spareffekt läßt sich die Ankunftszeit viel genauer timen.

Sebastian Fiebiger: Wie spart Ihr Benzin? Nerven Euch die steigenden Bezinpreise auch? Wozu nutzt Ihr Euer Auto? Was für ein Auto habt Ihr? Schreibt uns Eure Meinungen und Erfahrungen! Wir freuen uns über Eure Erfahrungen.

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