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Finanzen

Ärgernis geklaute Post – Wenn Briefe oder Päckchen nicht ankommen

André Detroit arbeitet in der Medienbranche und bekommt monatlich etwa 300 Datenträger von Filmfirmen und Softwareanbietern in Luftpolsterumschlägen zugeschickt. Immerhin etwa 10-15 Mal im Monat erhält er eine Lieferung nicht, was häufig erst durch Nachfragen seitens des Versenders auffällt. Eine peinliche Sache! Aber auch eigene Sendungen – wie jüngst erst über Amazon verkaufte alte Bücher – gelangen nicht an Ihren Zielort und der Journalist mußte gleich dreimal dem Käufer eine Gutschrift ausstellen und hat die Ware auch nie zurück erhalten.

Diebstahl kann nicht zugeordnet werden

Aus Kostengründen werden solche Sendungen als normale Briefsendung verschickt und sind somit nicht „trackbar“. Das heißt, die Briefe werden nicht einzeln erfasst, wie beispielsweise Einschreiben oder Pakete. Hier ist nicht zurück verfolgbar, wo die Lieferung wann war und wer sie angenommen hat.

Es ist also vollkommen unwahrscheinlich, dass ein Diebstahl konkret einer Person zugeordnet werden kann, da die Sendung vom Einwurf in den Postkasten an, von Abholern, Sortierern wie Zustellern unbeobachtet gestohlen werden kann (wie auch die Hamburger Morgenpost vom 1.3.2006 berichtete).

Postdiebstahl: Wirklich nur Einzelfälle?

Postdiebstahl: Wirklich nur Einzelfälle?

Versuche, die Angelegenheit nachforschen lassen, endeten für den Medienjournalisten äußerst unbefriedigend. In der Postfiliale schickte man ihn mit Formularen weg. Das Ergebnis der Nachforschungen: stets negativ. „Es konnte nicht ermittelt werden, wo die Sendung verblieben ist“. Wie auch? Warum auch?

„Verschicken Sie wichtige Dinge am besten als Paket“

… heißt es lapidar in einer Berliner Postfiliale. Kostenpunkt: Mindestens 7 €. Ein nicht

unerheblicher Mehrverdienst für die Post. Selbstredend sind es auch stets nur einige sehr seltene Ausnahmefälle, behauptet die Post. Klare Zahlen werden nicht veröffentlicht. Im Gegenteil, jüngst wurde erst Elmar Müller, Chef des Verbandes für Post und Telekommunikation zu einer Unterlassungs-Erklärung bewogen, als er Zahlen über verlorene Sendungen nannte. Doch im Kollegenkreis hat man längst aufgegeben, dauernd diese Formulare auszufüllen. Kein Wunder also, das die Post von Einzelfällen ausgeht.

Website gegen Postdiebstahl

Website gegen Postdiebstahl

André reicht es jetzt. Er will den geschädigten eine Plattform bieten und das Problem „Postdiebstahl“ öffentlich machen. Unter www.geklaute-post.de bietet er Besuchern die Möglichkeit, unbürokratisch über Ihre persönlichen Erlebnisses zu berichten. Das Portal sammelt die Vorfälle, versucht Schwerpunkte zu finden und der Post zu beweisen, das es sich keineswegs um Einzelfälle handelt und das Unternehmen zu mehr Sicherheit bei dem Transport der täglichen Post zu bewegen.

Postklau-Portal: geklaute-post.de


Redaktion


Gestohlene Post: Kennt Ihr das auch?

Ist es Euch auch schon aufgefallen? Immer öfter kommt es vor, dass die Geburtstagskarte von Oma verschwindet, oder die bei Ebay ersteigerte CD und DVD kommt nie an.Oder verschickt Ihr alles per Paket? Schreibt Eure Meinung ins Kommentarsystem! Das findet Ihr gleich unter diesem Artikel und es funktioniert auch ganz ohne lästige Anmeldung.

Kommentare:
  • Sophie

    Ich habe gerade einen Brief erhalten, man erkennt genau, das er nicht geöffnet ist, aber eingerissen um den Inhalt, ein kleines Schmuckstück, heraus zu klauen.

  • Stephanie

    Zum 10. mal inerhalb von 6 Monaten sind Päckchen bei mir nicht angekommen.(Versand aus ganz Deutschland)ZB:X Box-Spiele,CD,s,Teure Fußballschuhe,Teure Jeans-Hosen etc. Da liegt doch der Verdacht nahe das jemand in der Verteilung für meinen Wohnort klaut.
    Ich bitte schon immer darum die Sachen versichert zu verschicken aber nicht jeder EBayer hält sich daran.
    Ich meide Post und DHL ganz.
    Verschicke alle meine Pakete und Päckchen mit GLS weil beide versichert sind.
    Einzelfälle ??Nein !!!
    Antwort der Post: Ich bin selber Schuld wenn ich kein Geld für ein Paket inwestiere.
    Post und DHL der Größte Diebesverein den es je gab.
    Jeder sollte diese Institution meiden und Aktien in die Tonne !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  • Anonymous

    Ich glaube dass die meisten Diebe bei der Post in den Verteilerzentren arbeiten. Die Mitarbeiter dort können anhand von Scannern erkennen ob Geld in dem Umschlag ist oder nicht, denn jeder Gelschein hat ja diesen „Metallstreifen“ der dann ausschlägt. Es wurde übrigens auch schon einmal in einer AKTE-Sendung entsprechend davon berichtet. Geld per Einwurf-Einschreiben zu verschicken nutzt NICHTS. Habe es selbst erlebt. Die Post kommt für den Verlust nicht auf. Es gibt ja noch den Wertbrief National, der ja versichert ist. ABER: Ohne Zeugen, dass man € 100,00 in den Umschlag gesteckt und verschickt hat, möchte die Post hier auch nicht gerade stehen. Man könnte ja nur € 20,00 verschickt und für € 100,00 versichert haben und versuche nun Kapital daraus zu schlagen. Ich werde bald 56 Jahre alt und die Zeiten sind lange vorbei, wo man sich auf die Post bzw. DHL verlassen konnte und komme für mich persönlich zu dem Schluss dass man hier Diebstahl toleriert.

  • S.N.

    Dieses Jahr habe ich bereits 2 mal einen Brief erhalten, der an der Seite fein säuberlich geöffnet wurde. Die Briefe sahen Beide so aus, als könnte eine Karte enthalten sein.

    Zudem sind zwei Briefe mit einer Girokarte von meiner Bank nicht angekommen, die ich dann sperren lassen musste.

    Es sind 5 (!) weitere Briefe innerhalb von 3 Monaten mit privatem Inhalt nicht angekommen. Der Inhalt waren Zeichnungen welche für mich einen persönlichen Wert haben.

    Was mich am meisten ärgert ist, dass es gar keine Möglichkeit gibt sich bei der Post zu beschweren, da sie einen mit Formularen vertrösten, die der Absender ausfüllen soll.
    Dies ist ohne eine Sendungsverfolgungsnummer gar nicht möglich.
    Mein Anliegen wäre es herauszufinden, ob sich in der Verteilerstelle ein Langfinger befindet.

    Es kann nicht sein, dass man bei der Post mittlerweile das Gefühl hat an einem Glücksspiel teilzunehmen.

  • Adler

    Es ist einfach unfassbar, wie es möglich ist, dass in so einer Vielzahl Postangestelte oder „Post DHL Mitarbeiter“ , ihre Kunden beklauen können. Für mich ist nicht Nachvollziebar, wie Verantwortliche von Post DHL, die Sache runterspielen und verharmlosen, unmöglich. Mir wurde auch schon ein Paket und Nicht nur eine Postkarte, auf dem Versandweg geklaut, was mein Vertrauen in die Post DHL gründlich in den Keller trib. Ich habe mal ein Nachforschungsantrag bei der DHL beantragt, dabei konnte meine Sendung bis Verteilerzentrum Freiburg Nachvollzogen werden und dann war Schluss, wie das? Wie ging’s dann weiter, mit meinem Paket? Keine befriedigte Antwort von der Post DHL? Mir jedenfalls war klar, eigentlich konnte mein Paket, nur in diesem Verteilerzentrum geklaut werden oder von dem der das Paket von dort abgeholt hat und das hätte man nachvolziehen müssen und können? Jede Sendung die wir per Post DHL versenden, werden in einer Filliale der Post DHL oder ihrer Vertragspartner, abgegeben und dort schon entsprechend Frankiert und an weitere Verteilerzentren weitergeleidet, bis diese dann letztendlich beim Zusteller landen und dann beim Empfänger, eigentlich? Genau dieser Weg müsste für jede Sendung gleich welcher Art durch entsprechende Scanverfahren und Sicherheitsmaßnahmen gesichert sein, so das ein Diebstahl unmöglich ist, weil genau diese Sendung von der Filliale bis hinn zum Empfänger ganz klar nachvollzogen werden kann. Dies wird schon lange in der Logistikbranche angewendet, nach dem Motto Wareneingang scannen und registrieren jeder Warenausgang durch den Abholer quitieren lassen, jeder Mitarbeiter oder Abholer Fahrzeug, der mit der Sendung in Berührung kommt, ist durch den Scan zu identifizieren. Vielleicht wäre das ja mal eine Idee für die Post DHL?

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