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    Home»Finanzen»Goldanlage als Altersvorsorge – sinnvoll oder nicht?

    Goldanlage als Altersvorsorge – sinnvoll oder nicht? » Finanzen

    Sebastian FiebigerSebastian Fiebiger13.12.00↻ 03.06.231

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    Feingold
    Feingold (Foto: Nomad_Soul | Shutterstock)

    Gold gilt immer noch als eine sehr beliebte Geldanlage. Kein Wunder, das gelbe Edelmetall fasziniert die Menschen schon immer und hat in seiner Jahrtausende alten Geschichte seinen Wert nie ganz verloren. Das liegt daran, dass Gold ein knapper Rohstoff ist, der nicht künstlich hergestellt werden kann. Darüber hinaus ist es ein Schutz gegen Inflation und gewinnt in Krisenzeiten meist an Wert. Doch lohnt es sich auch als Absicherung für das Alter?

    Warum ist eine private Altersvorsorge so wichtig?

    Viele Menschen glauben, dass sie durch die gesetzliche Rentenversicherung für das Alter vorgesorgt haben. Das stimmt aber leider nur zum Teil. Jeder Arbeitnehmer ist verpflichtet, in die Rentenkasse einzubezahlen, damit finanziert er aber genau genommen nicht seine eigene Rente, sondern die der jetzigen Rentner. Da es aber immer weniger Kinder gibt und damit immer weniger Menschen, die künftig in die Rentenkasse einbezahlen, gleichzeitig aber mehr Senioren, sinkt der Betrag, der aus der Rentenkasse pro Kopf ausbezahlt wird, immer weiter. Deshalb wird es zunehmend wichtiger, sich auch schon in jungen Jahren mit einer zusätzlichen privaten Altersvorsorge auseinanderzusetzen.

    Edelmetalle – sinnvolle Investition für die Zukunft oder nur kurzfristige Wertanlage?

    Wie genau sich der Goldpreis entwickelt, kann niemand vorhersagen. Jahrzehntelang konnte man sich darauf verlassen, dass er in Krisenzeiten stieg. Genau das Gegenteil war jedoch in den Zeiten des drohenden Grexit der Fall. Um kurzfristige Gewinne zu erzielen, ist physisches Gold daher eher weniger geeignet. Hier bieten sich Wertpapiere, die sich nach dem Goldpreis richten, an.

    Wer langfristig investieren möchte, der ist mit dem Kauf von physischem Gold aber auf jeden Fall gut bedient. Wie bereits erwähnt, hat Gold seinen Wert noch nie ganz verloren. Anders als Geld, denn eine Währung wird durch die ständige Inflationsrate stets etwas entwertet. In Zeiten hoher Inflationsraten nimmt der Wert des Geldes sogar rapide ab. In Deutschland geschah dies zuletzt nach dem Zweiten Weltkrieg. Gold ist von der Inflation nicht betroffen und kann immer und überall als Zahlungsmittel eingesetzt werden. Auch im Falle des Zusammenbruchs einer Währung kann Gold also genutzt werden. Im Gegensatz zu Menschen, die in Buch- oder Papiergeld investieren, erhält jemand, der in Gold investiert einen realen Sachwert, der bereits länger Bestand hat, als alle Währungen auf der Erde.

    Wie investiert man in Gold?

    Am einfachsten lassen sich Edelmetalle bei einem zertifizierten Goldhändler, wie beispielsweise feingoldhandel.de, bestellen. Auch über die Lagerung sollte man sich Gedanken machen. Viele Menschen verstecken ihre Wertgegenstände zu Hause. Das ist jedoch sehr unsicher. Besser ist die Anschaffung eines Safes. Am sichersten ist aber die Lagerung in einem externen Schließfach, entweder in der Bank oder direkt beim Goldhändler.

    Was die Stückelung betrifft, so macht es Sinn einen möglichst großen Barren zu kaufen, da beispielsweise ein 200 Gramm Barren im Verhältnis günstiger ist, als zwei 100 Gramm Barren. Ergänzt werden sollte die Investition stets durch einige Münzen. Diese lassen sich im Notfall einfacher in Bargeld umtauschen. Auch eine Kombination aus Gold und einem weiteren Edelmetall wie Silber, Platin oder Palladium ist sinnvoll.

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    Sebastian ist Dipl. Wirtschaftsinformatiker und arbeitet seit 1998 für verschiedene Onlinemedien. Er engagiert sich ehrenamtlich in Projekten zur Krebsforschung, ist verheiratet, hat ein Kind und lebt in Berlin. Seit 2004 leitet er die Redaktion. - Profil

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