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Finanzen

Hypothekenpfandbriefe – festverzinsliche Wertpapiere

Hypothekenpfandbriefe - festverzinsliche Wertpapiere

Hypothekenpfandbriefe - festverzinsliche Wertpapiere

Hypothekenpfandbriefe sind eine Art der festverzinslichen Wertpapiere. Sie werden von Hypothekenbanken ausgegeben, um deren Hypothekenkredite zu refinanzieren.

Die Pfandbriefe sind im Bereich der festverzinslichen Wertpapiere sehr sichere Anlagen, denn der Nennwert der Papiere muss laut dem Hypothekenbankgesetz mindestens durch Hypotheken in der gleichen Höhe und mit dem gleichen Zinsertrag gedeckt sein.

Das Gesetz regelt zudem, das die für die Deckung notwendigen Hypotheken immer im Rahmen des Beleihungswertes liegen müssen. Auch müssen die Vorschriften der Beleihungswertermittlung beachtet werden.

Sicherheitsmerkmale von Hypothekenpfandbriefen

Ein weiteres Sicherheitsmerkmal ist, das die sich im Umlauf befindenden Papiere den 60-fachen Eigenkapitalbetrag der Bank nicht überschreiten dürfen. Die Zinsgestaltung bei festverzinslichen Wertpapieren ist maßgeblich abhängig von der Bonität des Emittenten. Da Pfandbriefe abgesichert sind, erhalten die Pfandbriefbanken in der Regel eine A-Bonität. Die Zinssätze sind daher eng am Geldmarkt orientiert.

Ebenso wie „normale“ festverzinsliche Wertpapiere werden auch Hypothekenpfandbriefe zu 100% begeben. Am Ende der Laufzeit erfolgt die Rückzahlung ebenfalls wieder zu 100%. Die Laufzeiten der Hypothekenpfandbriefe liegen durchschnittlich zwischen 10 und 25 Jahren.

Handel von Hypothekenpfandbriefen

Während der Laufzeit können Pfandbriefe jederzeit über die Börse verkauft werden. So bleiben Anleger flexibel und können über ihr Geld verfügen. Allerdings unterliegen die Wertpapiere während der Laufzeit Kursschwankungen. Die Höhe der Schwankungsbreite ist abhängig von der aktuellen Zinsentwicklung, aber auch von der Restlaufzeit und dem Nominalzins der Anleihe. Steigt das aktuelle Zinsniveau, also hebt die EZB den Leitzins an, verlieren Pfandbriefe mit einem niedrigen Nominalzins an Wert. Ihr Kurs sinkt also, da die Nachfrage nach niedrigen Zinsen nicht mehr so hoch ist. Anleger erhalten bei Banken dann bereits höhere Zinsen. Im anderen Fall, wenn die EZB den Leitzins senkt, steigen die Papiere an Kurs, denn sie steigen in der Nachfrage.

Angebote an Pfandbriefen bieten Banken, man findet sie aber auch im Internet. Im Vergleich zu früheren Jahren werden heute jedoch immer weniger Pfandbriefe begeben. Dies liegt zum einen an der geringeren Bauaktivität und somit an fehlender Refinanzierung, zum anderen gibt es aber auch verschiedene andere Emittenten am Markt, die das Geld der Anleger erhalten. Diese Emittenten bieten zwar meist ein etwas höheres Risiko, dafür aber auch höhere Zinserträge, als dies bei Hypothekenpfandbriefen möglich ist.

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