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Gesundheit

Forscher: Die Zukunft gehört den Veganern

Veganer

Wird Veganismus die dominierende Ernährungsform? (Foto: Pavel Ilyukhin | Bigstock)

Veganem Leben gehört die Zukunft. Davon ist Forscher Bernd-Udo Rinas überzeugt. Das Essen von Fleisch wird bald so verpönt sein wie rauchen.

Berlin – Der Jugendforscher Bernd-Udo Rinas ist davon überzeugt, dass sich der Veganismus zukünftig deutlich ausweiten wird. „Ich glaube, dass Veganismus ein Zukunftsmodell ist“, erklärte Rinas. Dabei würden vor allem junge Menschen zunehmend auf Fleisch verzichten und damit eine wesentliche Richtung vorgeben.

„Jugendliche sind Seismographen der Gesellschaft“, sagte der Politikwissenschaftler. Derzeit machen rund sieben bis acht Prozent der deutschen Bevölkerung Vegetarier aus, ganze 400.000 leben vegan. Dennoch müssen viele von ihnen mit dem Image als „Spinner“ leben, so Rinas. Aber dass eine vegane Lebensweise inzwischen weitgehend gesellschaftlich anerkannt wird, zeige sich darin, dass beispielsweise vor gut einem Jahr in Berlin der erste vegane Supermarkt eröffnet habe.

Medien befeuern den Trend vom Veganismus

Auch in den neuen Medien spiegelt sich diese Entwicklung wieder. Zahlreiche Portale beschäftigen sich mit dem Thema und geben Tipps für vegane Kosmetik, Schuhe und Bäcker. „Fleisch essen wird einmal so negativ besetzt sein wie rauchen“, sagt der Jugendforscher voraus. Das hänge mit ihrer politischen Einstellung zusammen. Sie kritisieren zum Beispiel die Unterdrückung der Tiere durch den Menschen oder es gehe ihnen um den Zusammenhang zwischen Klimaerwärmung und Fleischproduktion. [dts Nachrichtenagentur]


Medizinjournalist


Da fehlt mir der Glaube. Klar, sind Vegetarismus und Veganismus auf dem Vormarsch. Aber, dass sie zur dominierenden Ernährungsform werden, kann ich mir -zumindest in unserer Lebensspanne – nicht vorstellen.

Kommentare:
  • Marion

    Gut so, bin selber eine! :)

  • Marion

    … und das mit den Jugendlichen stimmt total, ich kenne selbst viele, die vegetarisch oder vegan leben.

  • Gabriel

    „Ein vegetarisches Gericht genießt man am besten, indem man es unmittelbar durch ein saftiges Steak ersetzt…“

    Im Ernst: das wird so schnell nichts – als die Menschen vor 10.000 Jahren angefangen haben, Körner durch Ackerbau zum Verzehr zu kultivieren, veränderte das zwar die Ernährungsgewohnheiten und ebnete damit zugleich den Weg für die weitere Expansion aber auch für etliche Krankheiten. Fleisch als Nährstoff-Lieferanten nutzt der Mensch hingegen schon Millionen Jahre und das – wie man sieht – mit Erfolg (geringere Lebenserwartung damals ist auf andere Faktoren zurückzuführen als den höheren Fleischkonsum). Fleisch ist also quasi nicht „totzukriegen“…

  • Katharina

    Ich glaube auch, dass sich das so schnell nicht ändern lässt. Ich bin auch Vegetarierin, verzichte auf Fisch und Eier, aber meinesgleichen hält sich schon seit zehn Jahren auf der 7%-Marke. Und Deutschland gibt damit noch ein gutes Beispiel.
    Vor allen Dingen frage ich mich aber irgendwo: Wenn Menschen wirklich aufhören sämtliche tiereischen Produkte zu konsumieren, ist da überhaupt noch eine Niesche für Nutz(lose)-Tiere wie Schwein, Kuh, Huhn? Schließlich lässt der Mensch so ziemlich alles fallen, was ihm nicht von Nutzen ist. Und mir kann niemand erzählen, dass JEDER, der sich vegan, oder vegetarisch ernährt so eine positive Grundeinstellung hat, dass er sich konsequent für den Artenschutz einsetzt. Klar, man will nicht bewusst töten. Aber schützt man auch bewusst Leben?

  • Wendy

    Essen und Leben mit Herz & Hirn = vegan! Jedes Stück Fleisch ist ein Schlag ins Gesicht eines hungernden Kindes. Im Internet,- und Informationszeitaltet sollte nun wirklich so langsam mal JEDER wissen, dass Fleisch,- und Milchkosum extremstes Leid für die Tiere bedeutet, weitgehenst für die Umweltzerstörung und die Hungersnot verantwortlich sind und dazu noch krebsfördernd ist. Über 70 % aller Zivilisationskrankheiten können durch eine rein pflanzliche Ernährung verhindert werden. Wer vegan lebt, lebt nicht nur eindeutig gesünder, sondern entscheidet sich auch für das Leben ansich!

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