
Zum Ende der Woche überwogen an den US-Börsen die Verkäufer. Der Dow schloss mit 0,2 Prozent im Minus bei 53.732 Punkten. An der Technologiebörse Nasdaq ging der Index der 100 wichtigsten Werte mit 30.046 Punkten 0,1 Prozent niedriger aus dem Handel. Der breiter gefasste S&P 500 lag am Ende mit 7.786 Punkten ebenfalls 0,2 Prozent im Minus.
Sorge um die Konjunktur
Neue Zahlen zum Verbrauchervertrauen und zu den Umsätzen im Einzelhandel sorgten für Sorgenfalten. Die Befürchtung, die Federal Reserve könnte die Zinsen unmittelbar erhöhen, hatte in den vergangenen Tagen zwar schon nachgelassen. Eine Abkühlung der US-Wirtschaft gefällt den Anlegern aber ebenso wenig. Zugleich ging es für US-Anleihen abwärts. Die Ölpreise stiegen, nachdem die USA dem Iran mit neuen Maßnahmen gedroht hatten. Ein Fass der Nordseesorte Brent kostete am Freitagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 88,60 US-Dollar. Das waren 1,8 Prozent mehr als zum Schluss des vorherigen Handelstags.
Neue Gespräche über PayPal
Aufsehen erregten am Freitag auch Berichte über PayPal. Im Gespräch sei ein möglicher Verkauf an eine Gruppe, zu der Stripe und die Private-Equity-Firma Advent International gehören. Die beiden hatten erst im Juli angeboten, 60,50 US-Dollar pro Aktie von Paypal zu zahlen. PayPal hatte das als unzureichend abgelehnt. Nun wird offenbar wieder verhandelt.
Gold und Euro legen zu
Der Goldpreis konnte am Freitag wieder leicht zulegen. Am Abend kostete eine Feinunze 4.374 US-Dollar und damit 0,5 Prozent mehr. Das entspricht einem Preis von 121,55 Euro pro Gramm. Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagabend stärker. Ein Euro kostete 1,1568 US-Dollar. Umgekehrt war ein Dollar für 0,8645 Euro zu haben.
mit Material der DTS Nachrichtenagentur
